Zwischen Palmen, Palästen und Pasta
Lago Maggiore – Rocca di Angera, Arona & Stresa
Der Morgen begann leise.
Ganz leise.
Zwei Palmen bewachten unseren Campingplatz am Lago Maggiore, als wären sie Türsteher eines mediterranen Traums.

Und mittendrin: unser Toni. Noch zugedeckt vorne, damit die Scheibe nicht friert. Ein Van im Halbschlaf, bereit für seinen großen Auftritt.

Gestern habe ich beim Aufwachen eine Gondel gesehen.
Heute eine Palme.

Und genau das liebe ich an unserem Leben.
Rocca di Angera – auch geschlossen beeindruckend
Nach einem gemütlichen Frühstück rollten wir los Richtung Rocca di Angera. Die Burg thront über dem See, stolz, majestätisch, fast ein bisschen unnahbar.

Geschlossen.
Aber ehrlich?
Manchmal ist Abstand sogar schöner. Von unten hatten wir einen perfekten Blick. Kein Trubel. Nur wir, der Lago Maggiore und diese gewaltige Silhouette gegen den Himmel.

Dieses Licht. Dieses Gefühl. Wenn der Tag noch ganz frisch ist und alles möglich scheint.
Und dann diese Brücke. Zweistöckig. Monumental. Wie ein architektonischer Gedanke, der sich über das Wasser spannt. Ich konnte nicht wegsehen.

Arona – Espresso, Enten & Isola Bella
Ein Hafen, der nicht laut sein muss

Arona braucht keine große Bühne.
Der Hafen liegt da wie selbstverständlich.
Boote schaukeln.

Hinten thront die Burg von Angera – ruhig, souverän, als würde sie alles überblicken.
Man merkt sofort:
Hier geht es nicht um Show.
Hier geht es um Stimmung.
Zwei Enten und ein Segelboot


Manchmal sind es die kleinen Szenen, die hängen bleiben.
Ein Segelboot im Licht.
Zwei Enten, die nebeneinander durchs Wasser gleiten.
Ganz ohne Drama.
Ganz ohne Diskussion.
Vielleicht sollten wir Menschen öfter rudern statt diskutieren.
Espresso ist keine Pause – Espresso ist Haltung
Ein Espresso in Italien ist kein Getränk.

Es ist eine Lebenseinstellung.
Kurz.
Stark.
Ohne Schnickschnack.
Und plötzlich fühlt sich alles ein bisschen klarer an.
Zwischen Fresken und Kirchturm


In den Gassen wird Arona leise.

Ein alter Kirchturm.
Eine kleine Freske an der Hauswand.
Nichts Spektakuläres.
Aber genau diese stillen Details machen den Ort echt.
Immobilien mit Seeblick – und Realitätscheck

75 Quadratmeter.
125.000 Euro.
Ich stand davor.
Rechnete kurz.
St. Moritz unter uns.
Träumte kurz.
Dann fiel mein Blick auf Toni.
Und ich wusste:
Freiheit ist unbezahlbar.
Und braucht keinen Balkon mit Seeblick.
Gelateria Marcella – Selbstbeherrschung auf Italienisch


Man sollte niemals hungrig an einer italienischen Eisdiele vorbeigehen.
Es ist ein Test.
Schokolade.
Glasur.
Cannoli.
Farben, die schreien: „Probier mich!“
Charlie war schwach.
Ich war standhaft.
Zumindest offiziell.
Ein Herz mitten in Arona

Zwischen Espresso und Eis stand plötzlich dieses Herz da.
Mit Teddy.
Mitten in Arona.
Kitsch? Vielleicht.
Aber manchmal darf das Leben auch ein bisschen übertreiben.
Ich habe es gesehen und sofort gewusst:
Das ist kein Dekostück.
Das ist ein Zeichen.
Für Leichtigkeit.
Für uns.
Für diesen Moment.
Wenn man einfach nur schaut

Es gibt diese Sekunden, da sagt niemand etwas.
Kein Kommentar.
Kein „schau da“.
Man steht einfach da.
Vor dem See.
Mit Sonne im Gesicht.
Und plötzlich ist alles ruhig.
Der Kopf.
Die Gedanken.
Die To-do-Listen.
Nur Wasser.
Nur Weite.
Und dieses Gefühl:
Genau hier passt es gerade.
Piazza del Popolo – das Herz von Arona

Arona hat nicht nur Wasser.
Arona hat auch Bühne.
Die Piazza del Popolo wirkt fast wie ein kleines Freilufttheater.
Der große ARONA-Schriftzug.
Der Glockenturm.
Menschen, die flanieren.
Kein Stress.
Kein Gedränge.
Nur dieses entspannte italienische „Wir haben Zeit“.
Und ja – ich musste natürlich in diesem Schriftzug stehen.
Hände hoch.
Als würde ich sagen:
„Hier sind wir!“
Unser Toni zwischen all den Italienern

Ganz hinten, zwischen all den kleinen italienischen Autos, steht er.
Unser Toni.
Unauffällig.
Nicht geschniegelt.
Nicht geschniegelt wie die Grandhotels von Stresa.
Aber genau richtig für uns.
Der Koloss von Arona – größer als gedacht
Ein Riese über dem Lago

Und dann steht man plötzlich vor ihm.
Dem Koloss San Carlo Borromeo.
Kupfer außen, Stahl innen – und größer, als man es von unten glaubt.
Er war übrigens einmal die höchste begehbare Statue der Welt.
Ja, noch vor der Freiheitsstatue.
Arona hat also nicht nur Espresso und Enten.
Sondern auch ein bisschen Weltgeschichte.
Stresa – ein Hauch von Grandhotel
Ort der Reichen und Schönen

Schon beim Reinfahren war klar:
Hier wohnt kein Campingplatz-Charme.
Villa neben Villa.
Hotel neben Hotel.
Alles ein bisschen größer. Ein bisschen glänzender.
Stresa macht nicht auf bescheiden.
Stresa – Luxushotels & Seeblick



Das Regina Palace Hotel glänzt wie aus einer anderen Zeit.
Daneben das berühmte Grand Hotel Bristol – ebenso stolz, ebenso mondän.
Palmen säumen die Promenade.
Hinten die Berge, vorne der Lago Maggiore.
Man spaziert hier nicht. Man flaniert.
Stresa wirkt ein bisschen so, als hätte es immer gutes Licht.
Grand Hotel des Iles Borromées – einmal kurz fühlen wie im Film







Man geht rein.
Und plötzlich spricht man automatisch leiser.
Marmor.
Kronleuchter.
Concierge mit Haltung.
Und wir?
Mitten drin.
Die Dame zeigt uns Zimmer.
Junior Suite.
Balkon mit Blick über den See.
Ganz ehrlich –
für fünf Minuten habe ich mir vorgestellt, hier aufzuwachen.
Dann habe ich wieder an Toni gedacht.
Und gelächelt.
Palmen, Blüten & echtes Leben



Es blüht schon.
Februar – und alles fühlt sich nach Frühling an.
Wir stehen unter Palmen.
Lachen.
Nicht geschniegelt. Nicht geschniegelt wie die Grandhotels.
Einfach wir.
Kunst, die überrascht


Ich bin nicht immer die größte Verfechterin moderner Kunst.
Aber diese Galerie?
Die hatte etwas.
Nicht laut.
Nicht schräg.
Sondern einfach gut.
Manchmal wird man gern eines Besseren belehrt.
Pasta & Realität


Spaghetti in Italien schmecken einfach anders.
Vielleicht wegen der Sonne.
Vielleicht wegen der Aussicht.
Wahrscheinlich wegen allem zusammen.
Und dann: Gasflaschen-Drama mit Happy End


Dolce Vita endet spätestens, wenn die Gasflasche leer ist.
In Italien haben sie andere Anschlüsse.
Natürlich.
Aber wir hatten Glück.
Eine passende Flasche reicht.
Nur Gas bezahlt.
Manchmal ist das größte Abenteuer ganz unspektakulär.
🍝 Dolce Vita, Gasflasche & Abendgold
Die Sonne ist langsam tiefer gesunken.
Der Lago Maggiore hat noch einmal golden geleuchtet.
Und wir sind zurück zu Toni gefahren – satt, glücklich, dankbar.
Ein Tag zwischen mediterraner Leichtigkeit und dieser stillen Gewissheit:
Wir sind genau richtig unterwegs.

Vom Simplonpass über Brig und den Autoreisezug bis nach St. Moritz
Morgenstimmung mit Toni
Toni steht im Morgengrauen da, als würde er sagen:
„Na? Wohin heute?“

Vor ihm ein doppelt so großes Wohnmobil.
Aber groß heißt nicht immer besser.
Wir sehen auf dieser Reise ständig Schilder wie:
„Max. 3,5 Tonnen“
„Max. 3 Meter Höhe“
Und jedes Mal denke ich mir:
Toni passt. Genau so, wie er ist. Genau so, wie wir ihn brauchen.
Wahrer Luxus
Campingplätze haben beheizte Duschen.
Aber der Fliesenboden? Immer kalt.
Und da kommt sie ins Spiel:
meine kleine Badematte.

Das ist wahrer Luxus.
Nicht das Spa.
Nicht der Infinity-Pool.
Sondern warme Füße am Morgen.
Grenzübergang – einmal Schweiz bitte
Kurz vor dem Simplonpass:
eine unscheinbare Grenze.

Zwei Grenzbeamte plaudern mit einer Autofahrerin.
Wir werden nur durchgewunken.
Das war sie also – unsere Einreise in die Schweiz 🇨🇭
So unspektakulär kann ein Länderwechsel sein.
Simplonpass – 2.005 Meter Freiheit
Mit Bravour meistert Toni den Simplonpass.

Die Sonne scheint.
Es ist herrlich warm.
Und wir fahren Serpentine um Serpentine nach oben.
Auf 2.005 Meter Seehöhe steht das imposante Rundgebäude des Simplonpasses.

Daneben das berühmte Hospiz Simplon.

Hier oben ist man dem Himmel tatsächlich ein Stück näher.
Und nein – nicht wegen der Sterbehilfe.
Sondern wegen der Weite.
Ein riesiger Adler aus Stein bewacht den Pass.

Er wirkt, als würde er über alles wachen, was hier oben passiert.
Brig – Sonne, Espresso und Architektur
Nach vielen Serpentinen fahren wir hinunter ins Tal.
Und dort liegt sie: Brig.

Durch die Stadt fließt die Saltina, im Hintergrund die schneebedeckten Berge.

Gleich am Anfang der Altstadt steht die wunderschöne Kollegiumskirche im barocken Stil.

Die Altstadt? Ein architektonischer Augenschmaus.

Und heute?
20 Grad in der Schweiz.
Erstmals im Jahr 2026.
Eh klar. Wir sind ja da.
Auf einer sonnigen Terrasse genießen wir Espresso und plaudern mit einer Schweizerin.
Sie spricht perfektes Hochdeutsch.
Schweizerdeutsch bleibt für mich… ambitioniert.

Man kommt vor lauter Schauen gar nicht hinterher.
Stockalperschloss – Arkaden, Türme und Yogamoment
Und dann sehen wir sie:
die Türme des Stockalperschlosses.

Allein der Zugang ist schon beeindruckend.

Im Innenhof stehen wir unter unzähligen Arkaden und vier Türmen.

Sogar ein Kellertheater gibt es hier.

Eine alte Kutsche steht im Eck.

Und der Schlossgarten? Riesig.

Perfekt für eine kleine Yogapose.
Weil man darf ja nicht nur fahren – man darf auch kurz ankommen.
Autoreisezug – Toni auf Schienen
Auf dem Weg Richtung Thunersee wird es spannend.
Viele Serpentinen.
Und dann geht es nur noch mit dem Lötschberg-Autoverlad weiter.

Von Goppenstein nach Kandersteg.

Das erste Mal für Toni.
Das erste Mal für uns.
Die Lokomotive muss ordentlich Kraft haben.
Wir rollen langsam auf den Zug.

Es ist eng.
Aber Charly meistert es souverän.

Wir fahren fast bis ans Ende des Zuges – strategisch klug, weil wir in Kandersteg schnell wieder rauskommen.

15 Minuten dauert die Fahrt.
Es wackelt ordentlich.
Und während draußen die Landschaft vorbeizieht, lenkt Charly noch immer – und lacht.
Das ist wirklich eine ganz neue Art des Fahrens.
Spiez – Palmen, See und Schloss
In Spiez bekommen wir wieder einen Traumparkplatz – nahe Hafen und Thunersee.

Beim Weg zum Hafen strahlt uns das Schloss Spiez entgegen.

Von unten wirkt es herrschaftlich.

Am Seeufer stehe ich in der Sonne.
Boote schaukeln.
Berge im Hintergrund.

Die Hafenpromenade ist sogar mit Palmen gesäumt.

Palmen.
Sonne.
Schneebedeckte Berge.

Dieser Kontrast ist einfach herrlich.
Der Thunersee wirkt fast wie ein kleines Meer.

Und auch die Uferpromenade ist beeindruckend.

Weiter nach St. Moritz
Vom See aus halten wir symbolisch das Steuer –
und nehmen Kurs auf unser nächstes Ziel.

Nach 4,5 Stunden Fahrt erreichen wir St. Moritz.

Am Abend drehen wir noch eine kleine Runde durch den Ort.
Das Grand Hotel Kempinski leuchtet majestätisch


Überall diese Sonnenlichter in der Beleuchtung.

Und mitten in St. Moritz steht die Schiefe Turmkirche St. Mauritius – das Wahrzeichen des Ortes.


Ein Turm, der schief steht.
Aber trotzdem seit Jahrhunderten hält.
Und wieder einmal hatten wir riesiges Glück.
Der Liftparkplatz war eigentlich gesperrt –
aber wir fanden trotzdem einen wunderschönen Platz.
Mit Aussicht.
Mit Ruhe.
Mit Bergluft.
Und bezahlt haben wir dafür genau 0,75 Schweizer Franken.
Ich glaube, das war die billigste Nacht in ganz St. Moritz.
St. Moritz – Signalbahn, Sonnenaufgang und ein Preis mit Ansage
Am nächsten Morgen klingelt kein Wecker.
Wir sind von selbst wach.
8:30 Uhr stehen wir bereits auf der Signalalm in St. Moritz –
und haben wieder einmal einen richtig guten Parkplatz erwischt.

Wir sind früh dran.
Und das zahlt sich aus.
Langsam beginnt sich der riesige Parkplatz zu füllen –
aber wir stehen schon.
Wie so oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Pistenpanorama mit Preisschock
Hier das Pistenpanorama von St. Moritz.

Groß.
Weit.
Edel.
Dann gehe ich zur Kassa.
„251 Franken“, sagt der Herr ganz entspannt.
Ich schaue ihn an.
„Ich möchte nicht die Liftanlage kaufen, sondern nur eine Tageskarte.“
Er lacht laut.
Aber gut – wir sind in St. Moritz.
Hier trägt selbst der Schnee vermutlich Designer.

Signalbahn und Sonnenaufgang
Mit der großen Signalbahn geht es nach oben.


Von oben sieht man hinunter auf St. Moritz, die Sonne geht gerade auf.

Seitlich liegt noch Schatten in den Bergen, während die Sonne schon goldene Streifen hineinzeichnet.

Und dann dieser Moment:

Ein perfekter Sonnenaufgang über der Engadiner Bergwelt.
Für solche Bilder fährt man 4,5 Stunden.
Begrüßung auf der Piste
Oben angekommen stehe ich schon auf der Piste.
Wind.
Weite.
VIDEO Panorama
2.964 Meter über dem Alltag

Und natürlich unser klassisches Sesselliftfoto mit Skispitzen.

Dann sehe ich eine Liftstütze –
und darauf steht: PRADA.

Na gut.
Jetzt verstehe ich den Preis.
Hier fährt man nicht nur Ski.
Hier fährt man Stil.
Steinbock und Sonnenglanz
Auf einem Hügel steht ein Steinbock.

Schnee wie er sein soll
Dann fahre ich los.
Der Schnee ist griffig.
Perfekt.
Ein Traum.
2 Brettln.
A g’fieriger Schnee.
Mehr braucht’s nicht.
Hoch hinaus
Mit dem Sessellift fahren wir auf 2.964 Meter

Die Luft wird klarer.
Die Aussicht größer.
Und dann?
Ein Espresso.
Weil egal ob Frankreich, Italien oder Schweiz –
ein guter Skitag, ein Espresso und Sonne im Gesicht – das ist traumhaft

Ganz oben – Piz Nair, 3.057 Meter Freiheit
Mit der Gondel geht es hinauf auf den Piz Nair (3.057 m).


Charlie grinst.
Ich grinse zurück.
Und hinter uns dieses Engadiner Panorama.
Oben angekommen: Weite.
Und noch mehr Weite.


Berge, soweit das Auge reicht.
Sonne.
Schnee.
Und dieses Gefühl, ganz klein zu sein – aber genau richtig.

Und daneben: Club Med.
„Hütte“ wäre untertrieben.
Es ist eher ein alpines Designhaus mit Moët-Flaschen in Reih und Glied.

Erinnerungen an Robinson werden wach.
St. Moritz kann eben Skifahren –
aber vor allem kann es Stil.
Sonne, Schlitten und ein kleiner Umweg
Ein alter Holzschlitten steht auf einer Hütte.

Neben der berühmten St. Moritz-Sonne.

Sonne. Schnee. Logo.
Fast schon Postkartenmotiv.
Dann fahren wir los.
Und verfahren uns.
Ein Waldweg.
Noch ein Stück.
Und plötzlich: Ende.
Also gehen wir mit den Skiern bergab.
20 Minuten.
Mein Knie war mittelbegeistert.
Aber gut – gehört dazu.
Mit dem Bus fahren wir zurück zur Signalbahn, ziehen uns um –
und dann ab in die Stadt.
St. Moritz – Luxus mit Pferdekutsche
Schon bei der Busfahrt fällt mir ein großes, beeindruckendes Haus auf.

Am Schulplatz steigen wir aus.

Der mondäne Ortskern von St. Moritz –
neben Moët & Chandon.

In der Fußgängerzone glänzt alles ein bisschen mehr.
Ein Geschäft namens Little Lamm mit goldenen Skulpturen links und rechts.

Ein Schaufenster, das einfach cool aussieht.

Zwischen den Häusern sehe ich Prada
und die legendäre Confiserie Hanselmann.

Natürlich gehen wir hinein.

Schweizer Schokolade ist ja quasi Nationalsport.

Und dann die Toblerone mit „I love St. Moritz“.

Eine andere Statue wirkt fast wie ein Pleitegeier –
ein Mann mit halber Jacke und Koffer.

Und dann fährt sie vorbei –
eine Pferdekutsche.
Fast wie in der Ramsau.

St. Moritz eben.
Und weiter…
Zurück mit der Bahn zur Signalalm.
Skier verstaut.
Toni gestartet.
Nächstes Ziel: Davos.
Und während wir losfahren, denke ich mir:
St. Moritz ist vielleicht luxuriös.
Aber am Ende des Tages sind es immer noch
2 Brettln
und a g’fieriger Schnee.
🚞 Noch einmal Autoreisezug – diesmal mit mir am Steuer
Von St. Moritz ging es weiter Richtung Davos.
Und ja – wieder einmal Autoreisezug.
Diesmal dauerte die Fahrt rund 20 Minuten.
Aber nach Goppenstein–Kandersteg waren wir ja quasi schon Profis.

Autos rollen gesittet auf den Zug. Toni mittendrin. Ganz selbstverständlich.
Und diesmal?
Saß ich am Steuer.

Ich muss zugeben – es hat mir gefallen.
Diese Mischung aus Konzentration und „Was machen wir hier eigentlich schon wieder?“ 😄

Vor uns ein weißer Bus, links und rechts die Mannschaft, Stahl, Enge – und doch irgendwie Abenteuer.
Es ist ein seltsames Gefühl, wenn man mit seinem eigenen Auto im Zug steht
und trotzdem fährt.
🌊 Ankunft in Davos
Gegen 18 Uhr erreichten wir Davos.
Parkplatzsuche.
Einmal rundum.
Zweimal rundum.
Und dann – wie so oft auf dieser Reise –
hatten wir wieder Glück.

Direkt beim Davosersee fanden wir einen geraden, ruhigen Platz.
See.
Abendlicht.
Berge im Hintergrund.
Stille.
Nach Pässen, Gondeln, Luxushotels und Autoreisezügen
fühlte sich dieser Moment fast schon meditativ an.
Wir planen grob.
Wir fahren los.
Und das Leben erledigt den Rest.

