Manche Geschenke sind mehr als nur ein Moment.
Sie warten.
Auf den richtigen Zeitpunkt.
Auf das richtige Gefühl.
Dieses hier hat ein bisschen länger gebraucht.
Zu meinem 60. Geburtstag – schon im Juni letzten Jahres – habe ich von Angie und Gerti ein ganz besonderes Geschenk bekommen:
👉 ein gemeinsames Wochenende.
Eigentlich war Wien geplant.
Ein paar Tage raus, gemeinsam unterwegs sein, einfach Zeit miteinander verbringen.
Doch manchmal kommt das Leben dazwischen –
und ich musste absagen.
Aber wie so oft zeigt sich:
👉 Die schönsten Dinge passieren genau dann, wenn sie sollen.
Und so wurde aus diesem Geschenk kein Wien-Wochenende –
sondern zwei Tage, die vielleicht sogar noch besser zu uns gepasst haben.
Zwei Tage voller gemeinsamer Zeit.
Voller Erlebnisse.
Und voller genau dem, was wirklich zählt.
👉 Freundschaft.
Es gibt Tage, die beginnen ganz leise…
und werden dann plötzlich zu etwas, das man so nicht geplant hat.
Einfach, weil alles zusammenpasst.
Die Menschen.
Die Gespräche.
Die Orte.
Ein Frühstück, das einfach glücklich macht
Ein Tisch.
Guter Kaffee.
Und Menschen, mit denen man einfach gern Zeit verbringt – so wie mit Gerti & Angie.


Im Café Platzerl in Gleisdorf sitzen wir zusammen, noch ein bisschen verschlafen, aber voller Vorfreude auf den Tag. Und dann kommt dieses Frühstück.
Etagere.
Frisches Gebäck.
Käse, Aufstriche, Obst…
…und ein pochiertes Ei, das einfach perfekt ist.

Wir reden, lachen, kosten uns durch – und merken gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Es ist nicht nur ein Frühstück.
Es ist ein Ankommen.
Einfach losfahren

Und schon auf den ersten Kilometern verändert sich etwas.
Die Straßen werden ruhiger, die Landschaft weiter, die Gespräche tiefer.
Wir lachen viel.
Und irgendwie wissen wir alle:
Das wird ein richtig guter Tag.
Die Grasslhöhle – eine andere Welt unter unseren Füßen


Die Grasslhöhle wirkt von außen fast unscheinbar.

Aber sobald wir eintreten, verändert sich alles.
Kühle 10 Grad.
Gedämpftes Licht.
Eine Stille, die man fast spüren kann.

Und dann stehen wir mittendrin – zwischen Stalagmiten und Stalaktiten, die über Jahrtausende gewachsen sind.


Die Führung ist spannend, lebendig und voller kleiner Überraschungen:
Fledermäuse.

Spinnen.

Und diese unglaublichen Formationen, die fast aussehen, als wären sie von jemandem gestaltet worden.

Man hört zu.
Man schaut.

Man kommt aus der Höhle heraus – und hat das Gefühl, kurz in eine ganz andere Zeit eingetaucht zu sein.
Und zwischendurch schaut man sich einfach an und denkt:
👉 Wie beeindruckend ist das bitte?
Drei Kreuze – ein kurzer Moment zum Innehalten
Nach der Höhle geht’s weiter.
Und plötzlich stehen wir bei den drei Kreuzen.
Still.
Ruhig.
Fast ein bisschen magisch.

Kein großes Highlight im klassischen Sinn –
aber genau diese Momente sind es, die hängen bleiben.
Kurz stehen bleiben.
Durchatmen.
Einfach schauen.
Mehr braucht es oft gar nicht.
Kräftereich – und plötzlich wird’s richtig spannend
Im Kräftereich in St. Jakob tauchen wir in eine ganz andere Welt ein.

Eine Welt aus Energie, Wahrnehmung und Dingen, die man nicht unbedingt sehen – aber vielleicht spüren kann.
Im ersten Moment dachte ich, das kann kein Wasser sein…
Wir beschäftigen uns mit:
– Wasseradern
– Kraftplätzen
– Chakren
– und den Lehren von Hildegard von Bingen

Und dann kommt dieser Moment:
Wir bekommen Ruten in die Hand.
Und ja…
👉 wir haben tatsächlich Wasseradern gefunden.

Nicht irgendwie.
Sondern richtig spürbar.
Die Ruten haben sich bewegt.
Und wir haben uns nur angeschaut und gedacht:
„Okay… das ist jetzt schon ein bisschen verrückt – aber auch richtig cool.“
Zwischen Staunen, Lachen und echtem Interesse wird aus einem Programmpunkt plötzlich ein Erlebnis.
Eines, das man so schnell nicht vergisst.

Fazit – und dabei ist es erst der halbe Tag
Es ist erst früher Nachmittag.
Und trotzdem fühlt es sich schon nach so viel an.
Nach:
– Genuss
– Natur
– spannenden Momenten
– und ganz viel gemeinsamer Zeit
Genau diese Mischung macht solche Tage besonders.
Und das Schönste daran?
👉 Der Tag ist noch lange nicht vorbei.
Salzburger Nockerl & ein Ort, der sofort berührt
Und dann geht’s weiter.
Richtung Straßegg.
Schon die Fahrt dorthin ist wieder so ein Moment, den man sehr genießt.
Diese sanften Hügel, die Weite, die Ruhe – und irgendwo mittendrin wir.
Und dann sind wir angekommen.
Beim Straßegg Wirt.

Ein Haus, das nicht einfach nur ein Gasthaus ist.
Sondern ein Ort, der sofort etwas ausstrahlt.
Holz.
Geschichte.

Und dieser Eingangsbereich, der einen irgendwie kurz innehalten lässt.

👉 Man merkt sofort: Hier passt einfach alles.
Ein Klassiker, den man einfach erleben muss
Wir setzen uns.
Gemütlich.
Ohne Eile.
Und dann kommt er:
Der Moment, auf den wir uns schon den ganzen Tag gefreut haben.
👉 Salzburger Nockerl.

Groß.
Fluffig.
Warm.
Mit einer Staubzucker-Schicht, die schon beim Hinschauen glücklich macht.
Und ganz ehrlich?
Sie schmecken genauso gut, wie sie aussehen.
Vielleicht sogar noch besser.
Mehr als nur ein Dessert
Wir lachen.
Wir probieren.
Und irgendwann merkt man:
Das ist nicht einfach nur Essen.
Das ist ein Erlebnis.
…und dann passiert noch etwas, womit wir nicht gerechnet haben
Eigentlich wollten wir nur noch gemütlich sitzen bleiben.
Vielleicht noch ein bisschen plaudern.
Den Moment ausklingen lassen.
Und dann…
nimmt der junge Wirt plötzlich die Ziehharmonika in die Hand.
Ohne große Ankündigung.
Ganz selbstverständlich.
Und beginnt zu spielen.
Ein Abschluss, der unter die Haut geht
Wir schauen uns an.
Und hören einfach zu.
Diese Musik…
so echt, so nah, so typisch für diese Gegend –
und gleichzeitig irgendwie besonders.
👉 Kein großes Event.
Kein Programm.
Einfach ein Mensch, der spielt.
Und genau deshalb bleibt es hängen.

Genau diese Momente sind es
Wir sitzen da, lächeln, hören zu.
Und in diesem Moment ist alles da:
– gute Gesellschaft
– gutes Essen
– dieser Ort
– und jetzt auch noch Musik
Und man denkt sich einfach nur:
👉 Mehr braucht es eigentlich nicht.
Fazit beim Straßegg Wirt
Nicht nur die Salzburger Nockerl waren ein Highlight.
Sondern dieser ganze Ort.
Diese Stimmung.
Diese Herzlichkeit.
Und dieser unerwartete Abschluss.
Kulinarischer Abschluss beim Kulmer Fisch
Anschließend fuhren wir weiter zum Kulmer Fischrestaurant in der Haslau –
für mich seit Jahrzehnten das beste Fischlokal überhaupt.
Schon beim Ankommen dieses Gefühl: vertraut, gemütlich, einfach besonders.

Und dann durften wir in der „alten Kuchl“ Platz nehmen – ein Ort, der Geschichten erzählt.


Was dann kam, war Genuss pur.
Ein Vorspeisenteller, der wirklich alle Stückerl spielte –
liebevoll angerichtet, abwechslungsreich, genau so, wie man es sich wünscht.

Danach ein perfektes Fischfilet, begleitet von klassischen Kartofferl und frischem Salat –
so simpel, und genau deshalb so gut.

Und als süßer Abschluss:
ein herrliches Schokomousse, das den Abend perfekt abgerundet hat.


Wir saßen noch lange zusammen,
ließen den Tag Revue passieren, lachten, erinnerten uns an die schönsten Momente…
…und spürten einfach, wie wertvoll solche Tage sind.
Mit einem Lächeln im Gesicht und voller Vorfreude auf morgen –
denn da wartet schon Teil 2 meines Geburtstagsgeschenks:
ein weiterer gemeinsamer Freundschaftstag.
Herrlich. 💛
Ein Morgen, der schon alles hatte
Der zweite Tag begann ganz entspannt.

Wir sind gleich in der Früh zum Wurm gefahren – in dieses wunderschöne Café mit dem großen Wintergarten. So ein Ort, an dem man automatisch ein bisschen langsamer wird.
Und dann kam das Frühstück.
So eines, bei dem man gar nicht mehr genau sagen kann, was man alles gegessen hat – nur, dass einfach alles gut war. Wir haben uns einmal quer durchprobiert, gelacht, geredet und diesen Moment einfach genossen.
Ein bisschen Wettbewerb muss sein
Nach diesem gemütlichen Start ging es weiter Richtung Graz.
Unser nächster Stopp: WOOP.

Ein Funpark – aber nicht einfach nur Bowling. Sondern Neon-Bowling. Mit Farben, Licht und kleinen Spielregeln, die alles ein bisschen spannender machen. Plötzlich zählt nicht mehr nur, ob man trifft, sondern auch wohin.


Gelbe Zonen, rote Zonen – mal gewinnt man Punkte, mal verliert man sie wieder.

Und genau das hat es so lustig gemacht.
Wir haben über eine Stunde gespielt, gelacht, uns gegenseitig angefeuert – und ja… ich habe gewonnen.

Noch eine Runde – und wieder gewonnen
Als wäre das nicht genug gewesen, ging es danach weiter zum Schwarzlicht-Minigolf.

Vier verschiedene Räume, jeder anders gestaltet, alles in Neonfarben, überall kleine Details, die man erst auf den zweiten Blick sieht.


Wir sind sicher keine Profis – aber genau das macht es ja aus.
Und dann passiert es einfach.
Erster Schlag.
Der Ball rollt.
Und ist drin.
Ein Moment, bei dem man selbst kurz überrascht ist.
Und ja… auch hier habe ich gewonnen.

Ein ruhiger Abschluss am Thalersee
Nach so viel Bewegung und Spaß wurde es langsam wieder ruhiger.
Wir sind weitergefahren zum Thalersee. Ein Ort, der sofort entschleunigt. Wasser, Natur, ein Weg, der sich einfach gehen lässt.

Wir sind eine Runde um den See spaziert, haben geredet, zwischendurch einfach geschwiegen – so, wie es nur mit den richtigen Menschen funktioniert.

Und irgendwo zwischen all dem haben wir erfahren, dass auch Arnold Schwarzenegger hier seine Spuren hinterlassen hat. Ein Ort mit Geschichte – und trotzdem ganz ruhig.

Zum Abschluss noch ein gutes Essen.

Kein Stress, kein Plan mehr. Einfach sitzen, zurückblicken und diesen Tag ausklingen lassen.
Und genau so endet ein perfektes Wochenende
Am Ende sind wir einfach wieder nach Hause gefahren.
Ganz unspektakulär.
Und trotzdem mit diesem Gefühl, dass es genau richtig war.
Zwei Tage voller kleiner Momente.

Viel Lachen.
Ein bisschen Wettbewerb.
Und ganz viel von diesem Gefühl, das bleibt.

