Von Armenien nach Georgien – ein neuer Abschnitt beginnt


Der Tag beginnt früh.
Noch ein letzter Blick aus dem Hotelfenster – und irgendwie spürt man schon, dass heute ein Übergang ist.

Wir verlassen Armenien.

Fahrt in die Berge

Die Fahrt führt uns immer höher hinauf, bis wir schließlich auf rund 2000 Meter die Grenze erreichen.
Und dann wird es plötzlich ganz anders als gewohnt.

Grenze Armenien – Georgien

Kein einfaches Durchfahren.
Kein Sitzenbleiben im Bus.

Wir steigen aus.
Koffer in der Hand.
Und gehen zu Fuß über die Grenze.

Ein Schritt, der sich irgendwie besonders anfühlt.
Nicht nur von einem Land ins nächste –
sondern auch von einem Kapitel ins nächste.

Auf der anderen Seite wartet schon ein neuer Bus.
Und mit ihm auch eine neue Reiseleiterin.
Alles wirkt plötzlich ein bisschen anders.
Neue Sprache, neue Energie, ein neues Land.

Buswechsel

Georgien.

Und während wir losfahren, beginnt sich die Landschaft langsam zu verändern.
Weit, ruhig, fast ein wenig rau.

Viele Störche sind hier

Wir fahren durch kleine Dörfer,
sehen einfache Häuser,
Menschen in ihrem Alltag.

Dorfleben

Eine Frau hängt draußen ihre Wäsche auf,
ganz selbstverständlich, ganz ruhig –
und genau solche Momente sind es, die bleiben.

Keine Sehenswürdigkeit.
Aber echtes Leben.

Georgien – Dorf

Die Straße zieht sich weiter durch die Landschaft,
und wir sind unterwegs Richtung Vardzia.


Weiter ging es durch die Berge – und plötzlich öffnete sich vor uns eine Landschaft, die fast unwirklich wirkte.

Wunderschöne Landschaft

Die Höhlenstadt Wardia ist direkt in eine steile Felswand über dem Fluss Mtkwari geschlagen.

Von der Ferne sieht man die Größe

Auf rund 500 Metern zieht sich dieses beeindruckende Bauwerk entlang des Berges – einst verbunden durch ein Labyrinth aus Treppen, Gängen und Terrassen. Über 2.000 Höhlenräume wurden hier geschaffen, ein ganzer Ort im Inneren des Felsens.

Direkt in die Felsen gehen diese Höhlenbauten
… und wieder bei herrlichem Sonnenschein ☀️
Sehr beeindruckend

Besonders berührt hat mich die kunstvoll restaurierte Kirche. Aus dem Stein herausgehauen, mit wunderschönen Fresken – ein Ort mit einer ganz eigenen, stillen Kraft.

Sehr gut erhaltener Innenraum der Kirche
Der Mönch

Ich habe sogar ein Selfie mit einem der Mönche gemacht. Heute leben hier noch fünf von ihnen.

Der Glockenturm
Unterirdische Gänge
Heute noch immer Trinkwasser!

Wardia diente früher als Zufluchtsort und bot tausenden Menschen Schutz – man schätzt, dass hier 10.000 bis 20.000 Menschen untergebracht werden konnten.

Höhlen Eingang
Innenraum

Es ging viele Stufen hinauf und wieder hinunter – aber jede Einzelne hat sich gelohnt.

Viele Stufen

Ein Ort, der bleibt. Und einer, den ich von Herzen empfehlen kann.

Dankbar sowas sehen zu dürfen!
Führung durch die Felsenstadt

Nach der Felsenstadt ging es weiter – und ehrlich gesagt hatten wir alle genau das Gleiche im Kopf: Essen.

Und nicht irgendeines.

Forelle. Frisch. Einfach. Perfekt.


Die Fahrt führte uns schließlich nach Borjomi, ein Ort, den man hier sofort mit Wasser verbindet. Nicht irgendeinem Wasser – sondern diesem berühmten, leicht nach Schwefel riechenden, angeblich heilenden Mineralwasser, das schon seit Jahrhunderten getrunken wird.

Einfahrt nach Borjomi
Unser Hotel

Im Hotel angekommen, lief alles ganz typisch ab:
Einchecken, Zimmer beziehen… und dann dieser Moment, den ich so liebe.

Balkon. Aussicht. Und plötzlich ein Gespräch.

Balkontratscherl

Ein kleines „Balkontratscherl“ mit unserer Nachbarin Elfriede, das eigentlich nur kurz sein sollte – und dann doch länger wurde. So sind sie, diese Reisebegegnungen. Ungeplant, leicht, irgendwie schön.


Danach zog es uns direkt weiter in den Park – zum bekannten Borjomi Central Park.

Schöne Anlage auf dem Weg
Haus eines Botschafters
Parkeingang

Dort fließt es also, dieses Wasser, das gut für Magen und Darm sein soll.
Man kann es direkt vor Ort zapfen.

Und ja… wir haben natürlich probiert.

Schwefelquelle

Sagen wir so:
Der gesundheitliche Nutzen steht außer Frage –
der Geschmack… ist gewöhnungsbedürftig 😄

Figur im Park

Aber genau das macht es irgendwie aus. Es gehört dazu. Wie so vieles auf Reisen, das man nicht unbedingt liebt – aber trotzdem nicht missen möchte.

Park
Leider viele Straßenhunde
Coole Brücke

Am Abend wurde es dann nochmal richtig gemütlich.

Und dann sitzen wir da.
Gemeinsam an einem Tisch.

Andrea und Hubert,
Gerda & Klaus,
die man vorher nicht kannte
und die einem plötzlich richtig sympathisch sind.

Ganz unkompliziert.
Ganz angenehm.

Und auch abseits davon gibt es immer wieder diese kleinen Begegnungen –
im Bus, beim Warten, irgendwo zwischendurch.

Mit Menschen wie Reinhard oder Agnes oder Elfriede.

Elfriede

Man redet, lacht,
teilt den Abend miteinander –
und merkt, wie schnell aus Fremden
irgendwie vertraute Gesichter werden.

Nette und lustige Partie – Klaus, Gerda, Andrea & Hubert

Es gab Sashlik – saftig gegrillte Fleischspieße – und natürlich Khinkali, diese wunderbar gefüllten Teigtaschen, bei denen man nie genau weiß, ob man zuerst lachen oder sich konzentrieren soll, damit die Suppe nicht überall landet.

Sashlik
Khinkali

Wir haben beides getan.

Gelacht. Gegessen. Getrunken. Erzählt.

Und irgendwann saßen wir einfach nur da, ein bisschen müde, ein bisschen glücklich –
mit diesem Gefühl, dass genau solche Abende die sind, die bleiben.

Kein großes Highlight.
Kein „Wow-Moment“.

Aber einer, der sich richtig anfühlt.


Am nächsten Morgen ging es weiter entlang der alten Seidenstraße in die Kartli-Region, bis wir schließlich Gori erreichten.

Zuerst waren noch die Berge unser Begleiter
Solche Hängebrücken sieht man sehr oft
Dann wurde es flach

Eine Stadt, die man vielleicht nicht unbedingt wegen ihrer Schönheit kennt –
sondern wegen einer Person, die hier geboren wurde: Josef Stalin.

Stalin
Sein Reisewaggon – weil er nie fliegen wollte
Arbeitszimmer im Waggon

Mitten im Ort steht noch ummantelt von einem hohen Zaun sein Geburtshaus.
Ein kleines, unscheinbares Gebäude – fast im Kontrast zu dem, was später aus seinem Leben geworden ist.

Stalin‘S Geburtshaus
Museum

Wir werfen auch einen kurzen Blick in das Museum.
Sein Arbeitszimmer, persönliche Gegenstände – alles wirkt fast greifbar nah.

Arbeitszimmer
Park vor dem Museum
Museumsaufgang
Schöner Luster
Wappen

Und doch fühlt es sich schwer an.

Es ist einer dieser Orte, an denen man nicht einfach nur schaut,
sondern automatisch nachdenkt.

Über Geschichte.
Über Macht.
Und darüber, wozu Menschen fähig sind.

Bin kein Fan von ihm!

Ich stehe dort, mache ein Foto – mit einem bewusst ernsten Blick,
weil es sich genau so anfühlt.

Museum

Man geht weiter.
Aber nicht ganz unberührt.


Weiter geht es zur Höhlenstadt Uplistsikhe – ein Ort, der sich anfühlt, als würde man mehrere tausend Jahre zurückreisen.

Viele Höhlen

Bereits im 1. Jahrtausend vor Christus entstand hier eine Stadt, die direkt in den Fels geschlagen wurde. Ein bedeutender Abschnitt der alten Seidenstraße führte genau hier vorbei.

Theater
Tolle Höhlensysteme

Und während man durch die Anlage geht, wird schnell klar:
Das war kein einfacher Ort – das war eine richtige Stadt.

Sehr interessant
Die Höhlen

Straßen, Räume, ein Theater, sogar Paläste – alles ist noch erkennbar.
Man kann sich vorstellen, wie hier einmal Leben stattgefunden hat.

Charly ganz oben

Es geht wieder über Stufen, durch Höhlen, hinauf und hinunter.
Und oben angekommen eröffnet sich ein weiter Blick über die Landschaft – ruhig, fast zeitlos.

… und sehr windig

Ein Ort, der fasziniert.
Und gleichzeitig ein bisschen nachdenklich macht.

Kirche am Höhlenberg
Kirche innen
Kirche & Umgebung

Zurück ging es durch einen Tunnel.

Viele Stufen

Hoch über Mzcheta

Es gibt Orte, die wirken schon von Weitem – und genau so ein Ort ist das Jvari-Kloster.

Hoch oben auf einem Hügel thront es still über der Landschaft, während sich unter uns zwei Flüsse treffen und die alte Hauptstadt Georgiens wie ein kleines Mosaik aus Geschichte wirkt.

Jvari Kloster
Sehr mystisch

Der Blick von hier oben ist mehr als nur schön. Er ist ruhig. Weit. Und irgendwie besonders.

Schöner Ausblick

Weiter ging es hinunter nach Mzcheta – einst Hauptstadt, heute Herz der georgischen Spiritualität. Zwischen alten Mauern und Kopfsteinpflaster spürt man sofort, dass dieser Ort eine andere Zeit in sich trägt.

Swetizchoweli-Kathedrale

Von hier oben hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Swetizchoweli-Kathedrale, die eingebettet in die Stadt unter uns lag – ruhig, kraftvoll und voller Geschichte.

Weiter ging es hinunter nach Mzcheta. Zwischen alten Mauern und kleinen Gassen spürt man sofort, dass dieser Ort eine besondere Bedeutung hat. Einst Hauptstadt, heute das religiöse Herz Georgiens.

Die Swetizchoweli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert beeindruckte uns nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre Ausstrahlung. Ein Ort, der nicht laut sein muss, um Wirkung zu haben. Der Legende nach soll sich hier der Leibrock Christi befinden.

Und während wir durch die Kathedrale gingen, wurde es still. So eine Stille, die nicht leer ist – sondern erfüllt.

Kathedrale innen

Plötzlich zog leise Bewegung durch den Raum. Ein Brautpaar stand vorm Altar. Kein Trubel, kein Lärm – nur dieser besondere Moment, der sich fast selbstverständlich in die Ruhe der Kirche einfügte. Für einen Augenblick fühlte es sich an, als würde die Zeit noch ein kleines bisschen langsamer gehen.

Brautpaar

Draußen wartete wieder das Leben auf uns – warm, lebendig, voller Stimmen.

Anschließend gingen wir in ein typisches, traditionelles Restaurant und aßen Khachapuri – goldbraun, käsig, genau so, wie man es sich hier wünscht.

Khachapuri

Als Dessert gab’s beim nächsten Stand etwas Süßes: Baumkuchen, gefüllt mit frischem Obst und einer Kugel Eis obendrauf. Süß, klebrig, ein bisschen zu viel – aber genau richtig.

Das Dessert

Nach dem Dessert machten wir noch eine Weinverkostung. Für mich hatte der Wein allerdings zu viel Säure – einer dieser Geschmäcker, die man respektiert, aber nicht unbedingt liebt.

Weinverkostung

Hier gehört es fast dazu, dass Fotografen dich ungefragt ablichten und dir kurz darauf deine Fotos – bei uns sogar auf kleinen keramischen Tellern – zum Kauf anbieten. Erstaunlich war, dass sie genau wussten, zu welchem Bus wir gehörten. Gekauft haben wir sie trotzdem nicht.

Die Fotomafia
Strenger Blick hat uns nichts genützt

Dann ging die Fahrt weiter.

Die Fahrt nach Kazbegi führte uns über die Georgische Heerstraße, vorbei am Skigebiet von Gudauri. Dort legten wir eine kurze Pause ein, bevor es weiter hinauf in Richtung Kreuzpass ging.

Skigebiet Gudauri
Faszinierend

Die Landschaft wurde immer rauer, die Berge immer größer. Links und rechts türmten sich gewaltige Schneemassen, und auf etwa 2.300 Metern Höhe hielten wir schließlich an. Der Busfahrer meinte nur ruhig, dass es auch länger dauern könne – hier oben bestimmt die Natur das Tempo.

Lkw Stau auf 2300 Meter Seehöhe

Gegen 20 Uhr, nach fast zwei Stunden Stillstand im LKW-Stau, kamen wir endlich in unserem Refugium an. Es war wirklich sehr rudimentär – aber genau das machte es irgendwie auch passend. Einfach, schlicht, zweckmäßig.

Duschschlauch im Waschbecken integriert

Nach einem richtig guten Abendessen fiel alle Anspannung langsam von uns ab. Und wenig später fielen wir einfach nur noch ins Bett.


Hinauf zur Gergeti-Kirche

Schon die Fahrt dorthin war ein kleines Abenteuer. Mit dem Geländewagen ging es durch das Dorf Gergeti immer höher hinauf, über holprige Wege, vorbei an grünen Hängen – bis sich schließlich die Landschaft öffnete.

Im Jeep ging’s hinauf
Von Weitem sah man sie schon

Und dann stand sie da. Die Gergeti-Kirche. Hoch oben auf 2.170 Metern, ruhig, kraftvoll, fast ein wenig entrückt von der Welt.

Sehr erhaben steht sie da
Ein gewaltiges Bauwerk

Von hier oben blickt man weit ins Tal des Terek hinunter, auf die kleine Siedlung Kazbegi – und wenn das Wetter mitspielt, zeigt sich auch der mächtige Kasbek.
Und wir hatten wieder einmal dieses Glück.

Tal Terek
Berg Kasbek

Der Himmel riss auf. Die Sonne kam durch.
Und plötzlich war er da – der Kasbek. Nicht ganz, aber genug, um seine Größe zu spüren.

Die Kirche selbst ist mehr als nur ein Bauwerk. Sie ist ein Ort, den man nicht nur sieht – sondern fühlt. Ein Kraftplatz.

So viel Kraft in einer Kirche
Von innen
Hier spenden Gläubiger teure Schmuckstücke

Als wir eintraten, feierten die Mönche gerade eine Messe. Leise Gesänge, flackerndes Kerzenlicht, diese besondere Stimmung, die einen sofort still werden lässt. Mystisch. Tief. Echt.

Kommunion
Sehr mystisch

Am Ende waren wir nur noch zu dritt in der Kirche.
Und dann kam der Moment, der bleibt.

Der Priester trat zu uns und segnete uns mit einem Kreuzzeichen.

Es war kein großes Ereignis – und genau deshalb so besonders.
So viel Ruhe. So viel Gefühl.

Seitenaltar

Ein Ort, der nicht laut ist – aber lange nachklingt.


Weiter ging’s Richtung Tiflis – mit einem kurzen Stopp am Straßenrand.

Das kleine Straßenrandgeschäft mit den flauschigen Fellhauben wirkte irgendwie skurril und gleichzeitig total authentisch.

Die Hauben – sensationell

Die Fahrt führte uns durch ruhige, nebelverhangene Berglandschaften, die fast schon etwas Magisches hatten.

Landschaftlich wunderschön

Besonders auffällig war die gelbe Gasleitung, die einfach oberirdisch durch die Natur verlief – ungewohnt, aber faszinierend.

Gasleitung oberirdisch

Hier machten wir einen kurzen Stopp bei der Ananuri Festung – mit Blick auf die alten Mauern und die Kirche dahinter.

Ananuri Festung
Wieder wunderbar
Die Festung von innen


Und dann dieses Plakat: „Bring me a coffee & tell me I’m pretty“ – ich musste so lachen, da war das Selfie Pflicht 😄

Hmmm 😋

In Tbilisi angekommen, bestaunten wir zuerst die außergewöhnliche Bank of Georgia Headquarters – auch „Schuhschachtelhaus“ genannt – bevor wir in einer alten Karawanserei Mittag aßen.

Bank
Essen in einer alten Karawanserei

Die Vorspeisen waren bunt, typisch georgisch und einfach köstlich.

Vorspeisen

Gemeinsam mit unserer Gruppe genossen wir die besondere Atmosphäre.

Und mitten in der Stadt: ein Werk von Rezo Gabriadze, der selbst Strommasten zu kleinen Kunstwerken macht.

Stromkasten verbaut – cool

In Tbilisi schlenderten wir durch die lebendigen Straßen der Altstadt bis ins Viertel Abanotubani.

Belebte Straßen

Vorbei an kleinen Brücken – viele davon voller bunter Herz-Schlösser – führte uns der Weg bis zum Wasserfall.

Sonne pur
Viele Schlösser
Viele schöne Brücken

Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich die Stadt von ihrer schönsten Seite.

Wasserfall mit Fan 😀

Die Anchiskhati Basilica of St. Mary – von außen ganz schlicht …

Und wieder eine Basilika

… und innen plötzlich diese Ruhe.
Kerzenlicht, leise Stimmen, goldene Ikonen.

Basilika innen

Mitten im lebendigen Tbilisi ein Ort, der einen einfach still werden lässt.


Unten bei der Gondel stand ein kurioser Kunstbaum – aus Metall, verspielt, irgendwie lebendig.

Witziger Baum

Dann ging es mit der Seilbahn hinauf auf den Narikala-Berg.

Gondelfahrt

Oben wartete sie schon: die Mutter von Georgien.
Still. Groß. Eindrucksvoll.

Mutter von Georgien

Die Aussicht?
Einfach atemberaubend.

Ganz Tiflis lag uns zu Füßen.

Atemberaubend diese Aussicht
Tolle Architektur

Und trotzdem – zwischen all der Schönheit – ein Moment, der nachdenklich machte:
Adler, die für Fotos gehalten wurden.
Nichts für mich.

Adler

Beim Hinunterfahren wurde es plötzlich still.
So ein stilles Staunen, das man gar nicht groß kommentieren möchte.

Kathedrale

Vor uns lag sie – die goldene Sameba-Kathedrale – fast wie gemalt zwischen all den Häusern.


Und weiter unten, eingebettet am Fluss, die Metekhi-Kirche, die so wirkt, als würde sie einfach dazugehören. Schon immer.

Schöne Aussicht

Und dann dieser Moment unten an der Gondelstation.


Wir saßen gemeinsam auf der Bank, ein Chinese neben uns, der sich ehrlich gefreut hat, dass wir uns einfach dazugesetzt haben.
Kein großes Gespräch.
Aber dieses Lächeln – das war irgendwie mehr wert als Worte.

Lustige Parkbank

Weiter ging’s durch Tiflis.
Vorbei an einer dieser Bars, bei denen man automatisch langsamer wird.


Wo man kurz stehen bleibt.
Wo man sich denkt: Hier könnte ich jetzt einfach sitzen bleiben.

Coole Bar

Die Straßen waren lebendig.
Laut, bunt, voller Stimmen.
Und dann – wie so oft in dieser Stadt – plötzlich dieses Gefühl von Gemütlichkeit.
Eine kleine Gasse, Lichterketten, Menschen beim Essen, Lachen, Reden.

Schöne Lokale
Tolle Stadt

Und schließlich standen wir vor ihr: der Friedensbrücke.

Friedensbrücke
Tolles Wetter!

Modern.
Ein bisschen futuristisch.
Und gleichzeitig irgendwie genau richtig für diese Stadt, die ständig zwischen alt und neu tanzt.

Top Architektur

Am Abend sind wir noch einmal zurückgekommen.
Die Brücke leuchtete.
Menschen standen darauf, blieben stehen, schauten, genossen.

Friedensbrücke bei Nacht

Und wir mittendrin.

Tiflis hat etwas.
Man kann es nicht wirklich erklären.
Aber man merkt es sofort.

Und genau dort endet unser zweiter Teil.
Der Rest?
Kommt am Freitag.