Manche Tage sind einfach voller Leben


Schon um sieben Uhr morgens saß ich mit Kerstin beim Frühstück. Vor uns frischer Kaffee, knuspriges Gebäck und jede Menge Themen, die besprochen werden wollten.

Wer von außen auf unseren Tisch geschaut hat, hat wahrscheinlich zwei Frauen beim gemütlichen Frühstück gesehen. Tatsächlich ging es aber um viel mehr. Um Therapien. Um Pläne. Um Entscheidungen. Und um die Zukunft.

Mit jedem Treffen wird mir bewusster, wie nahe ein großer Abschnitt meines Lebens rückt. Mit 1. Jänner gehe ich in Pension und Kerstin wird meine Firma übernehmen. Ein Schritt, der nicht von heute auf morgen passiert und der viele Gespräche braucht. Was bleibt? Was verändert sich? Was soll genauso weitergeführt werden und wo entstehen neue Ideen?

Zwischen Orangensaft, Frühstücksei und vielen Notizen wurde wieder diskutiert, überlegt und geplant. Und während wir sprachen, hatte ich einmal mehr das Gefühl, dass manches einfach seinen richtigen Zeitpunkt hat.

Gute Entscheidungen werden meistens beim Essen gemacht!

Erste Station: Almwellness Pierer – viel mehr als ein Wellnesshotel

Nach unserem Business-Frühstück mit Kerstin ging es zunächst nach Gleisdorf, wo wir noch meine Mutter zum Mittagessen abholten. Danach machten wir uns gemeinsam auf den Weg Richtung Teichalm.

Alleine die Fahrt dorthin ist jedes Mal ein kleines Erlebnis. Sanfte Hügel, saftige Wiesen, dichte Wälder und diese besondere Ruhe, die man nur im Almenland findet. Je höher wir kamen, desto mehr hatte ich das Gefühl, den Alltag ein Stück weiter hinter mir zu lassen.

Pierer Wellnesshotel auf der Teichalm

Unsere erste Station im Rahmen von „Unternehmerinnen unterwegs“ führte uns ins Almwellness Pierer. Obwohl das Hotel in unserer Region natürlich längst ein Begriff ist, war ich überrascht, wie viele Unternehmerinnen diesmal dabei waren. So viele Teilnehmerinnen habe ich bei einer Veranstaltung von Frau in der Wirtschaft noch nie erlebt.

Theresia erzählte uns wirklich viel von ihrem Hotel

Theresia Pierer führt das Almwellness Hotel Pierer bereits in fünfter Generation mit viel Herzblut weiter und verbindet auf beeindruckende Weise Tradition, Gastfreundschaft und moderne Wellness im Naturpark Almenland.

Theresia Pierer führte uns persönlich durch ihren Betrieb und gewährte gemeinsam mit dem Hoteldirektor spannende Einblicke hinter die Kulissen. Beeindruckend war dabei nicht nur die Größe des Hauses, sondern auch die Geschichte dahinter. Rund 40 Millionen Euro wurden hier über die Jahre investiert. Eine Zahl, die man sich erst einmal vorstellen muss.

Noch schöner war, dass man auch einige bekannte Gesichter wiedersah. Es wurde geplaudert, gelacht und sofort entstanden wieder interessante Gespräche.

Die Plauderei

Ein besonderer Ort war die sogenannte „Plauderei“. Rund um einen großen Kachelofen versammelten wir uns in gemütlicher Atmosphäre. Dort erzählten Theresia Pierer und der Hoteldirektor offen von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgen. Es waren genau diese persönlichen Einblicke, die den Nachmittag so interessant machten.

Sehr gemütlich!

Man spürte, wie viel Herzblut hinter diesem Familienbetrieb steckt.

Die Parkgarage

Völlig unerwartet wartete eines meiner persönlichen Highlights ausgerechnet in der Parkgarage.

Wirklich ein Kunstwerk

Die Wände wurden von einem Künstler mit beeindruckenden Airbrush-Motiven gestaltet. Sofort fühlte ich mich an die künstlerisch gestalteten Wände meiner eigenen Filialen erinnert. Besonders ein Motiv blieb mir im Gedächtnis: ein Rehkitz mit einer Blume. So naturgetreu und liebevoll gestaltet, dass man fast meinte, es würde jeden Moment lebendig werden.

Wer erwartet schon in einer Parkgarage eine kleine Kunstgalerie?

So real – echt Mega!

Neben den modernen Bereichen des Hotels gefiel mir auch die gemütliche Bauernstube besonders gut. Warme Holztöne, viel Atmosphäre und ein Gefühl von Tradition, das wunderbar zum Almenland passt.

Die gute alte Bauernstube

Gerade diese Mischung aus Moderne und Bodenständigkeit macht den besonderen Charme des Hauses aus.

Wunderschöne Aussicht vom Restaurant

Auch die Lage des Hotels ist beeindruckend. Der Blick über die Hügel der Teichalm, die Wälder und die weite Landschaft vermittelt sofort Ruhe. Selbst an einem etwas wolkigen Tag strahlte die Umgebung eine besondere Schönheit aus.

Der Weintresor – ein Juwel

Zum Abschluss durften wir noch den berühmten Weintresor besichtigen. Und ehrlich gesagt: So einen Weinkeller habe ich noch nie gesehen.

Über mehrere Ebenen erstreckt sich eine beeindruckende Sammlung edler Tropfen. Allein die Architektur dieses Bereichs ist sehenswert. Selbst für jemanden, der nicht jede Weinsorte kennt, ist dieser Raum ein Erlebnis.

… da könnte man länger bleiben!

Als wir uns schließlich zum Gruppenfoto versammelten, wurde mir wieder bewusst, wie wertvoll solche Veranstaltungen sind. Nicht nur wegen der Betriebe, die man kennenlernen darf. Sondern vor allem wegen der Menschen, die man trifft, der Gespräche, die entstehen, und der Geschichten, die hinter jedem Unternehmen stehen.

Und dabei wussten wir noch nicht, dass uns bei der nächsten Station eine Geschichte erwarten würde, die mich ganz besonders faszinieren sollte.

So viele Unternehmerinnen – 🔝

Schokolade, Honig und ganz viel Leidenschaft

Nach dem beeindruckenden Besuch im Almwellness Pierer führte uns unser Weg weiter durch das Almenland. Vorbei am Teichalmsee, dessen Oberfläche an diesem Nachmittag die tief hängenden Wolken spiegelte, ging es zur nächsten Station.

Teichalm bei Kuschelwetter

Schon von außen wirkte alles deutlich kleiner und bescheidener als unsere erste Station. Doch oft sind es genau diese Orte, hinter deren Türen die größten Geschichten warten.

Klein aber fein
Das „Schautafel-Häuschen“

Und genau so war es.

Bei den Almenland Pralinen erwartete uns keine Hochglanzpräsentation und kein perfekt inszenierter Showbetrieb. Was uns erwartete, war viel schöner: echte Leidenschaft.

Claudia Schellnegger, Gründerin der Schokoladenmanufaktur Almenland Pralinen, vereint handwerkliche Perfektion, Kreativität und regionale Zutaten zu außergewöhnlichen Pralinen, die ihre Leidenschaft für echtes Qualitäts-Handwerk widerspiegeln.

Schon nach wenigen Minuten war klar, dass hier jemand seinen Beruf nicht einfach ausübt, sondern lebt.

Sie brennt für ihren Beruf

Mit viel Humor, Ehrlichkeit und einer guten Portion Selbstironie erzählte uns die Chefin ihren Werdegang. Jahrelang hatte sie für große Unternehmen gearbeitet, sich Wissen, Erfahrung und Können Schritt für Schritt aufgebaut und schließlich den Mut gefasst, ihren eigenen Weg zu gehen.

Während sie erzählte, merkte man schnell, dass hinter jedem Satz unzählige Arbeitsstunden, Rückschläge, Ideen und vor allem viel Fleiß stecken.

Genau solche Geschichten liebe ich.

Nicht die perfekten Lebensläufe faszinieren mich, sondern Menschen, die etwas wagen.

Mitten in der Produktion

Anschließend durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, bis aus Schokolade tatsächlich eine fertige Praline wird.

Da wird gegossen, gekühlt, gefüllt, wieder gekühlt, verschlossen und verziert. Jeder einzelne Schritt muss stimmen. Jede Temperatur. Jede Konsistenz. Jede Bewegung.

Und plötzlich versteht man, warum echte Handarbeit ihren Wert hat.

Pralinen werden gefüllt
Genial so was zu sehen

Besonders spannend fand ich die Erklärungen rund um die Verarbeitung der Schokolade. Wie verhindert man Luftblasen? Warum muss die Schokolade exakt temperiert werden? Weshalb sind manche Arbeitsschritte mehrmals notwendig?

Man merkt schnell: Eine gute Praline entsteht nicht zufällig.

Sie entsteht aus Erfahrung.

Kleine Meisterwerke

Was mich zusätzlich beeindruckte, war die Konsequenz, mit der hier gearbeitet wird.

Keine künstlichen Zusätze. Keine unnötigen Tricks. Stattdessen natürliche Zutaten und hochwertige Rohstoffe.

Und genau das schmeckt man.

Die besondere Spezialität des Hauses ist die Verbindung von Honig und Schokolade. Direkt am Standort befindet sich auch eine Imkerei, wodurch viele Produkte ihren ganz eigenen Charakter erhalten.

Mehrmals ausgezeichnet!

Während wir durch die Produktion gingen, wurde erklärt, verkostet und erzählt. Und mit jeder Minute verstand ich besser, warum die Almenland Pralinen weit über die Region hinaus bekannt geworden sind.

Nicht wegen großer Werbung.

Sondern weil Qualität sich eben doch herumspricht.

Da liegen viele Kalorien 😉

Dann kam natürlich der Moment, auf den wir alle gewartet hatten.

Die Verkostung.

Und ich kann euch sagen: Die frischen Pralinen waren einfach unglaublich gut.

Nicht süß. Nicht künstlich. Sondern voller Geschmack.

So gut, dass meine Freundin Susanna und ich uns nur noch angeschaut haben und beide denselben Gesichtsausdruck hatten: Dieses ungläubige „Wow, ist das gut!“.

Noch nie so frische Pralinen gegessen – köstlich!

Manchmal braucht es keine großen Worte.

Ein Blick genügt.

Und genau dieser Blick sagte alles.

Zumindest erklärte er auch, warum ich anschließend einen gefühlten halben Laden leergekauft habe.

Wer mich kennt, weiß: Das passiert nicht oft.

Aber hier konnte ich einfach nicht widerstehen.

Für mich war das der faszinierendste Besuch des gesamten Nachmittags.

Vorstellung von Biosonie

Bevor wir uns verabschiedeten, gab es noch einen Programmpunkt, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Von allen Teilnehmerinnen wurden die Visitenkarten eingesammelt und anschließend wurden zwei Unternehmerinnen gezogen, die ihren Betrieb kurz vorstellen durften.

Und plötzlich fiel mein Name.

Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt.

Mit viel Herzblut erzählte ich von meinem Weg, von mittlerweile 25 Jahren Erfahrung und von meiner Arbeit mit der Bioresonanz. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerne auswendig gelernte Vorträge halte. Ich erzähle lieber so, wie ich bin – authentisch, ehrlich und mit Begeisterung für das, was ich tue.

Während ich sprach, blickte ich in viele interessierte Gesichter und hoffte, dass genau das angekommen ist, was mir wichtig ist: Dass hinter jedem Menschen eine Geschichte steht und dass Gesundheit oft mehr Facetten hat, als wir auf den ersten Blick sehen.

Für mich war dieser spontane Moment ein ganz besonderer Abschluss eines Nachmittags voller Inspiration, Begegnungen und neuer Eindrücke.

Und mit vielen süßen Köstlichkeiten im Gepäck machten wir uns schließlich auf den Weg zur letzten Station des Tages.

Ein Abschluss mit Charme und Weitblick

Nach all den süßen Versuchungen führte uns unsere Reise weiter durch die sanften Hügel des Almenlands nach Passail zur Postwirtin.

Schon bei der Ankunft war klar: Auch hier wird Gastfreundschaft gelebt. Begrüßt wurden wir mit einem Gin, bevor uns die Gastgeberin mit viel Charme und einer guten Portion Humor die Geschichte ihres Hauses erzählte.

Die Postwirtin

Magdalena Steinbauer führt den Postwirt in Passail als vierte Generation einer starken Unternehmerinnenfamilie und begeistert mit ihrer bodenständigen Art, viel Persönlichkeit und gelebter Gastfreundschaft.

Besonders beeindruckt hat mich, dass der Betrieb mittlerweile in vierter Generation von Frauen geführt wird. Man spürte bei jedem Satz, wie viel Herzblut, Stolz und Leidenschaft in diesem Familienunternehmen steckt. Authentisch, bodenständig und gleichzeitig unglaublich sympathisch – genau die Art von Menschen, die man gerne kennenlernt.

Der Golfplatz

Der Regen meinte es an diesem Tag leider nicht ganz so gut mit uns. Der wunderschöne Golfplatz vor dem Haus verschwand teilweise hinter Wolken und Nieselregen. Eigentlich schade. Und doch hatte die Landschaft gerade dadurch ihren ganz eigenen Zauber. Nebelschwaden zogen über die grünen Hügel, die Wälder wirkten fast mystisch und der Blick über das Almenland hatte etwas Beruhigendes.

Neben dem Restaurant bietet die Postwirtin auch Zimmer für Gäste an – ein Ort, an dem man sich gut vorstellen kann, ein paar Tage zur Ruhe zu kommen.

Sehr gemütlich

Für uns war es jedenfalls ein gelungener und gemütlicher Abschluss eines abwechslungsreichen Nachmittags voller Begegnungen, Geschichten und beeindruckender Unternehmerinnen.

Doch lange konnten wir nicht bleiben.

Der nächste Programmpunkt wartete bereits: der Lady Club Birkfeld.

Auf der Fahrt dorthin wurden wir noch einmal mit einem Ausblick belohnt, der uns alle kurz innehalten ließ. Hoch oben über den Hügeln öffnete sich plötzlich der Blick in die Ferne. Nebel lag über den Tälern, die Landschaft verschwand am Horizont in einem silbrig-grauen Licht.

Österreich ist und bleibt mein Favorit

„Das schaut aus wie das Meer“, sagte ich zu Kerstin.

Und tatsächlich.

Für einen Moment wirkte es, als würden die Hügel direkt in einen endlosen Ozean übergehen.

Manchmal schenkt einem die Natur die schönsten Bilder genau dann, wenn man gar nicht damit rechnet. 🌿😊

So schön solche Freunde zu haben!

Von Passail ging es für mich weiter nach Birkfeld, wo ich direkt zum Lady Club Birkfeld fuhr. Diesen besonderen Freundeskreis gibt es mittlerweile seit über 20 Jahren, und wie so oft waren fast alle dabei. Diesmal gab es sogar doppelt Grund zum Feiern: Heidi durfte ihren 60. Geburtstag feiern und zu meiner großen Überraschung hatten die Damen auch an meinen Geburtstag gedacht. Als ich den wunderschönen Blumenstrauß überreicht bekam, habe ich mich wirklich von Herzen gefreut.

Wunderschöne Blumen!

Der Abend klang bei vielen lustigen Gesprächen, herzlichem Lachen und einer wunderbaren Atmosphäre aus. Es sind diese gemeinsamen Stunden mit meinen Freundinnen, die mir jedes Mal aufs Neue zeigen, wie wertvoll echte Freundschaft ist. Einmal im Monat ein paar Stunden Urlaub vom Alltag – genau so fühlt es sich für mich im Lady Club Birkfeld an. Und genau deshalb genieße ich diese Abende jedes Mal aufs Neue.

Mit Blumen, Dankbarkeit und neuen Plänen

Am nächsten Morgen begann der Tag ganz entspannt bei einem gemütlichen Frühstück. Vor mir standen gleich drei wunderschöne Blumensträuße – jeder einzelne eine liebevolle Erinnerung an die vergangenen Tage. Ich habe mich über jede Aufmerksamkeit von Herzen gefreut und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen.

Blumen sind einfach Wertschätzung für mich!

Während ich meinen Kaffee genoss, wartete draußen bereits Toni. Wie so oft stand mein treuer Begleiter schon in den Startlöchern für das nächste Abenteuer. Bevor es jedoch wieder auf Reisen geht, wird heute noch gearbeitet. Am Abend heißt es dann Motor starten und Kurs auf Dresden nehmen.

Toni steht wartend vor der Tür!

Manche Tage sind einfach voller Begegnungen, Wertschätzung und schöner Momente. Genau solche Tage nehme ich gerne mit – im Herzen, im Kopf und manchmal auch in Form von drei bunten Blumensträußen auf meinem Küchentisch. 🌸🚐✨

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