Wenn Kälte draußen ist und Wärme zwischen uns


Freitag in Fischbach. Und am Samstag in Gleisdorf.

Es war einer dieser Tage, an denen schon die Hinfahrt sagt, wie der Tag werden wird.

Kalt.
Nasskalt.
Und dieser dichte, schwere Nebel, der alles einhüllt.

Die Landschaft verschwindet, Geräusche werden gedämpft, und plötzlich ist da nur noch dieses Gefühl:
Heute ist ein perfekter Tag für Wärme.

Als wir beim Dorfhotel Fasching ankommen, fühlt es sich an wie ein Ankommen im Warmen. Nicht nur körperlich. Auch innerlich.



Ankommen im Wasser

Dieser Pool.

Riesig. Ruhig. Fast surreal in diesem Nebel.

Wir schwimmen. Wir tratschen. Wir treiben einfach dahin.
Die Zeit verliert jede Bedeutung.


Zwischendurch die Saunalandschaft. Wärme. Ruhe. Dieses angenehme Nichts-Müssen.

Und dann dieses kleine, verspielte Detail am Beckenrand – meine Schwimmflügerl.
Wie ein Augenzwinkern an mich selbst.
Ernst des Lebens? Heute nicht.




Wärme, Holz, Kamin

Später sitzen wir in der Kaminlounge. Bücherregal. Warmes Licht. Holz. Stille.

Ein gutes Bier vor dem Kamin.
Und plötzlich merkt man, wie gut es tut, einfach nur zu sitzen.

Nichts planen.
Nichts organisieren.
Einfach nur da sein.



Dieses Gefühl, wenn alle da sind

Am Abend sind dann alle versammelt.

Unser Lady Club ist vor 23 Jahren bei einem Polterabend entstanden – bei einer Mitternachtseinlage mit Sister Act. Seitdem treffen wir uns einmal im Monat. Und ich darf das als Präsidentin organisieren.

Und mit einem Mal entsteht dieses ganz besondere Gefühl:
Vertrautheit.

Weil man sich kennt.
Weil man sich schon so lange kennt.
Weil man nicht erklären muss, wer man ist.

Man ist es einfach.



Genuss als gemeinsames Erlebnis

Ein mehrgängiges Abendmenü.

Aber es geht nicht ums Essen.

Es geht um das gemeinsame Genießen.
Um dieses langsame Essen. Dieses Reden zwischen den Gängen.
Dieses Innehalten.

Keiner schaut auf die Uhr.



Und dann die Bar

Später sitzen wir in der Bar.

Gin Tonic.

Und diese Gespräche, die nur entstehen, wenn es spät wird.
Wenn Müdigkeit ehrlich macht.
Wenn man über das Leben spricht. Über das, was einen bewegt.

Bis tief in die Nacht.



Am nächsten Morgen

Frühstück.

Ruhig. Fast leise. Ein bisschen müde. Sehr zufrieden.

Und dann geht es wieder nach Hause.

Aber nicht ganz zurück in den Alltag.

Denn am Abend wartet die Faschingsshow.
Und eine Überraschung.


Wenn aus Wärme Applaus wird

Am Samstag geht es weiter.
Nicht mehr im Nebel. Nicht mehr im Wasser.

Sondern im vollen Saal. Im Licht. Im Lachen.

Die letzte Vorstellung der Faschingsshow in Gleisdorf 2026 unter dem Motto „Einmal um die ganze Welt“.

Und dieser Abend ist für mich ein ganz besonderer.

Meine Mama ist da.
Meine Schwester Ute mit Berni.
Meine Nichte Britta mit Shubi.
Kerstin und Hubert.
Und natürlich Charly.

Fast die ganze Familie sitzt im Publikum. Und ich mittendrin.

Der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Stimmung? Genau so, wie sie sein soll: laut, herzlich, erwartungsvoll. Und jede einzelne Nummer an diesem Abend ist ein kleines Meisterstück.


Wenn sogar der Pfarrer mitspielt

Ein Moment, der den ganzen Saal zum Lachen bringt:

Das Stück über die kalte Kirche. Der Pfarrer wird erwähnt. Und was passiert?

Der Pfarrer ist tatsächlich da.

Mit Haube. Mit Handschuhen. Und er geht selbst auf die Bühne und spielt mit.

So etwas kann man nicht planen. Und genau das macht es so großartig.


Ein Orden für Charly

Dann dieser Moment, der mich besonders freut.

Charly bekommt vom Faschingsverein einen Faschingsorden überreicht.

Ich sehe ihn dort stehen – ein bisschen überrascht, ein bisschen stolz – und ich merke, wie schön es ist, wenn Menschen, die einem wichtig sind, Teil von genau solchen Abenden werden.

Unser Flashmob

Und dann kommen wir.

Die Faschingsräte.

Menschen aus Gleisdorf, die mit Freude dazu beitragen, dass diese Faschingsshow jedes Jahr aufs Neue lebendig werden kann.

Gute Laune. Schlechte Laune. Ein Tanz. Ein Flashmob.

Die Reaktion? Großartig. Herzlich. Mitreißend.


Der Saal, das Foyer, die Menschen

In der Pause und danach füllt sich das Foyer. Menschen lachen, reden, feiern. Man merkt, dass hier nicht nur eine Show stattfindet – sondern ein echtes Miteinander.

gute Stimmung!
Meine Familie

Applaus, der bleibt

Zurück im Saal. Applaus. Standing Ovations. Dieses Gefühl, wenn ein Abend einfach rund ist.

hervorragendes Publikum

Seitlich auf unserer Tribüne stehen wir Faschingsräte. Ich lache herzhaft. Weil man in solchen Momenten einfach merkt, wie gut das alles tut.

Tribüne

Der Schluss, der keiner ist

Zum Abschluss noch einmal Tino, Harti und Peter auf der Bühne. Verabschiedung. Dank an das Publikum. Ein würdiger, lustiger, herzlicher Ausklang.

Screenshot

Und danach geht es noch lange weiter. Im Foyer. Bis halb drei in der Früh. Fasching wird nicht beendet – Fasching wird gefeiert.


Ich gehe nach Hause mit einem Lächeln, das noch lange bleibt.

Weil solche Abende nicht laut nachwirken.
Sondern leise.

Und weil sie genau das sind, was diesen Freitag und Samstag verbindet:

Wärme.
Gemeinschaft.
Und dieses gute Gefühl, dabei gewesen zu sein.

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