Zwischen Unternehmertum, Fasching und ganz viel Leben


Manchmal beginnen Wochenenden leise – mit Kaffee, Gesprächen und einem Raum voller Unternehmer:innen.

Unternehmerfrühstück in Gleisdorf – Netzwerken mit Herz

Daniela Baumann lud in ihren Friseursalon COFFEURIELA in Gleisdorf zum Unternehmerfrühstück. Ein Ort, der sonst für Stil und Frisuren steht, wurde an diesem Vormittag zur Plattform für Austausch, Ideen und ehrliche Gespräche.

Es wurde diskutiert, zugehört, gelacht.

Netzwerken – aber nicht im steifen Sinn, sondern lebendig.

Auch Bürgermeister Christoph Stark war mit dabei. Nicht als offizieller Programmpunkt, sondern als Teil des Gesprächs. Nahbar. Interessiert. Im Dialog.

Was ich an solchen Momenten mag:

Es geht nicht nur um Visitenkarten oder Kontakte.

Es geht um Begegnung.

Und manchmal entstehen aus beruflichen Gesprächen genau die Verbindungen, die bleiben.


Feldbach in Rot – Sturm auf das Rathaus

Manche Wochenenden beginnen mit Kaffee.

Und manche explodieren in Rot.

Heute ging es für uns weiter nach Feldbach – zum traditionellen Sturm auf das Rathaus. 18 Personen vom Faschingsverein Gleisdorf waren wir heute. Rote Mäntel. Rote Caps. Und mindestens doppelt so viel gute Laune.

Aber bevor der Fasching losging, begann der Tag ganz anders.

Valentinstag im Kleinen

Bevor wir ins Narrentreiben eintauchten, gab es noch einen stillen Moment.

Ein kleines Herzerl. Eine Tasse. Eine Aufmerksamkeit zum Valentinstag.

Valentinstag

Manchmal sind es genau diese kleinen Gesten, die ein Wochenende rund machen.

Treffpunkt Kulturzentrum – Vorfreude liegt in der Luft

Vor dem Kulturzentrum in Feldbach trafen wir uns. Charlie und ich mittendrin, noch geschniegelt, noch geschniegelt – aber innerlich schon bereit für das, was kommt.

Vor dem Kulturzentrum Gleisdorf

Drinnen wartete erst einmal Stärkung.

Eine Selchwurst mit Senf und Kren. Kein Käsekrainer – sondern ehrliche Faschingsenergie.

Selchwurst zum Frühstück

Andere Gilden trafen ein. Gespräche, Umarmungen, ein bisschen Lampenfieber vielleicht. Die Faschingsgarde des Kulturverein Stadtwache Feldbach nahm Aufstellung zur Ordensverleihung.

Ordensverleihung

Zwei von uns bekamen einen Orden – und wir waren natürlich stolz wie kleine Kinder.

Ordensverleihung

Unser Präsident, Herr Kulmer Tino, beobachtete alles mit seiner Gattin Gerti – gemeinsam mit weiteren Vereinskollegen. Man spürt: Fasching ist nicht nur Veranstaltung. Es ist Herzblut.

Faschingsverein Gleisdorf

Vor dem Marsch unser Faschingspräsident mit Gattin!

Tino & Gerti Kulmer

Der Marsch durch Feldbach

Dann ging es los.

Zweierreihen.

Rote Mäntel.

Musik vorneweg.

Und hinter uns – weitere Gilden.

Gleisdorfer Faschingsverein

Ein Böller knallte.

Die Menge jubelte.

Und wir marschierten im Takt hinter der Musikkapelle.

Und alle schön in 2-er Reihe.

Die Polizei sicherte alles ab – und selbst ein Polizist winkte uns lachend zurück. Genau solche Momente liebe ich.

Polizei im Einsatz

Und dann: der Einzug.

Sturm auf das Rathaus

Vor uns die Garde.

Die Musik.

Das Rathaus.

Der Sturm aufs Rathaus Feldbach

Gute Laune!

Vor dem Rathaus versammelten sich alle. Prinzenpaare, Gilden, Kinder in Kostümen – ein kleiner Clown, eine süße kleine Prinzessin …

Clown
Kinder im Fasching
Kleine Faschingsprinzessin

Der Bürgermeister erschien – mit dem Stadtschlüssel in der Hand.

Ansprache.

Jubel.

Und schließlich wurde der Schlüssel symbolisch übergeben.

Schlüsselübergabe

Der Präsident Luigi Pisano (oft auch als „Clown Luigi“ oder im Zusammenhang mit der Stadtwache Feldbach genannt) vom Kulturverein Stadtwache Feldbach – ein echtes Original – salutierte vor Garde und Fahne, als Zeichen der übernommenen Herrschaft.

Luigi Pisano

Von oben betrachtet wirkte alles noch bunter.

Einmal von oben herab

Viele lachende Gesichter.

Maskottchen

Wenn sogar Line Dance dazugehört

Irgendwann spielte die Musik – und wir standen plötzlich mitten im Line Dance.

Und ja.

Ich natürlich mittendrin.

Line Dance

Lachen. Drehen. Klatschen.

Und dann langsam Aufbruch.

Ein letztes Foto.

Ein letzter Blick zurück.

Leere Flaschen

Fasching ist mehr als Verkleidung

Es ist Gemeinschaft.

Es ist Tradition.

Es ist dieses gemeinsame Lachen, das alles leichter macht.

Zwischen Unternehmerfrühstück.

Valentinsmoment.

Und Rathaussturm.

Manchmal sind Wochenenden einfach voll Leben.

Und genau deshalb liebe ich sie.


Kreativ statt Klinik – Nachmittags im forumKLOSTER

Der Titel klang nach viel Prävention, Impulsvorträgen und vielleicht dem einen oder anderen Gesundheits-Check.

Ganz so war es dann nicht.

Gesundheit war durchaus Thema – aber wenn ich ehrlich bin, war der kreative Teil deutlich präsenter.

Und das war eigentlich ganz schön.

Gesundheits- und Kreativmesse
Kreativmesse

Wir blieben bei einer Töpferin stehen, die mit ruhiger Hand und viel Gefühl aus einem unscheinbaren Klumpen Erde ein kleines Kunstwerk formte. Es hat etwas Meditatives, jemandem beim Arbeiten zuzusehen, der genau weiß, was er tut.

Ein paar Schritte weiter dann etwas ganz anderes: kleine, lustige Filz-Maxerln, bunt, verspielt, fast ein bisschen frech. Diese Art von Dingen, bei denen man automatisch stehen bleibt und lächelt.

Filz

Es war keine große Messe.

Kein riesiges Event.

Aber genau das mochte ich daran.

Menschen, die mit Leidenschaft etwas herstellen.

Gespräche ohne Hektik.

Ein bisschen Inspiration für Körper und Kreativität.

Und manchmal ist genau das auch Gesundheit.


Ein bisschen Spaß muss sein – St. Margarethen an der Raab

Und als würde dieses Wochenende noch nicht reichen, ging es am Abend weiter nach St. Margarethen an der Raab.

„Ein bisschen Spaß muss sein“ – so hieß die Vorstellung in der Hügellandhalle.

Und was soll ich sagen: Ein bisschen war es definitiv nicht.

500 Plätze.

Bis auf den letzten ausverkauft.

Man muss sich das einmal vorstellen:

Laien-Schauspieler, die monatelang proben – für eine einzige Vorstellung. Kein zweiter Termin. Kein „wir spielen das nächste Woche nochmal“. Ein Abend. Und der war voll.

Eintrittskarten

Ankommen im Foyer – Vorfreude liegt in der Luft

Schon beim Betreten der Hügellandhalle war klar: Das wird kein stiller Abend.

Empfang im Foyer

Überall lachende Gesichter, Gespräche, ein leichtes Stimmengewirr, das sich langsam in erwartungsvolle Energie verwandelte.

Vor Beginn

Zwischen all dem Rummel hatte ich ein besonders nettes Gespräch mit Traude. Sie erzählte mir von der Entstehung des Faschingsvereins, von den Anfängen, vom Herzblut, das dahintersteckt.

Gespräch mit Traude

Charlie und ich natürlich in unserer Faschingsuniform mittendrin.

Charly & ich

Kurz vor Beginn noch ein Gruppenbild – sieben von uns vor Ort, insgesamt waren wir acht vom Faschingsverein Gleisdorf – Tino war schon in der Maske.

Faschingsverein Gleisdorf

Bühne frei – und das Zwerchfell bekommt Arbeit

Dann ging das Licht aus.

Und die Halle tobte.

Den Anfang machten ältere Damen, die volkstümlich singend ihre ganz eigenen Weisheiten zum Besten gaben – herrlich schräg und einfach sympathisch.

Es folgten Musiker mit Blasinstrumenten – schwungvoll, lebendig, mitreißend.

Musiker

Ein Sketch mit bekannten Gesichtern – immer wieder lustig, auch wenn man ihn schon kennt.

Tino & Harti – immer wieder ein Hit!

Tino & Harti

Dann Frauenpower:

Zehn Damen mit Motorkettensägen, die Bäume fällen – zumindest symbolisch. Ein Augenzwinkern Richtung Rollenklischees.

Ein Männerchor besang die Seefahrt, unterstützt von drei Damen – musikalisch, humorvoll, charmant.

Männerchor

Vier Damen mit Hula-Hoop-Reifen bewiesen, dass Humor und Selbstironie die schönsten Accessoires sind.

Hula-hoop

Besonders gelungen war die Parodie rund um drei Nonnen, die ihr Kloster verlassen sollten – ein Thema, das durch die Medien ging und hier mit viel Fingerspitzengefühl humorvoll umgesetzt wurde.

Ein Pfarrer bekam in einem riesigen Glas eine ganze Flasche Rotwein eingeschenkt – natürlich nur im Sketch. Das Publikum lachte Tränen.

Pfarrer mit Weinglas

Finale mit 500 lachenden Menschen

Am Ende standen sie alle auf der Bühne.

So viele Mitwirkende.

So viel Engagement.

So viel Herz.

Abschlussbild

Und im Publikum 500 Menschen, die klatschten, lachten und für ein paar Stunden einfach den Alltag draußen ließen.

Wir auch.

Zwischen Unternehmerfrühstück.

Rathaussturm.

Gesundheitsmesse.

Und Hügellandhalle.

Und dieses Wochenende ist noch nicht zu Ende.


Faschingsumzug mit Mutti – Laßnitzhöhe in Feierlaune

Und als wäre dieses Wochenende noch nicht bunt genug gewesen, ging es am Nachmittag weiter nach Laßnitzhöhe – zum Faschingsumzug.

Aber diesmal mit einer ganz besonderen Begleitung.

Wir holten meine Mutti ab.

86 Jahre jung.

Und mit einer Freude im Gesicht, die man nicht inszenieren kann.

Fasching ist für sie Erinnerung. Tradition. Leben.

Ein Platz in der Sonne

Die Musikkapelle eröffnete den Umzug – in einem lustigen Streckenkostüm, schwungvoll und voller Energie.

Musikkapelle

Mutti und ich ergatterten einen perfekten Platz – windgeschützt in einer Bushaltestation, in der Sonne, mit bester Sicht auf das Geschehen.

Bushaltestelle

Dann ging es los.

Auch Charly genoss die Sonne!

Umzug

Von Windhunden bis Weltreise

Drei Hundeführer mit eleganten Windhunden – alle geschniegelt und geschniegelt. Einfach herrlich.

Windhunde

Eine Hühnerfarm rollte durch die Straße – kreativ wie immer.

Hühnerfamilie

Ein kleines Maskottchen lief quer durch die Menge zu seinen Kollegen – entzückend.

Und dann die „MS Laßnitzhöhe“ – ein Luxusschleiner der besonderen Art.

Luxusliner

Eine Blasmusikkapelle mit Dominosteinen brachte musikalische Bewegung ins Spiel.

Ein Moment, der mir besonders blieb:

Mutti klatscht begeistert mit – und hinter ihr eine Dame, die mindestens genauso viel Spaß hat.

Traktoren, Azteken und rollende Ideen

Azteken

Kastenwägen mit liebevollen Details.

Wagenkolonne

Wir stehen dort, zufrieden, während die Rettung – wie immer zuverlässig – das Ganze begleitet.

Abschluss

Einkehr im Café Goldpech – Theater Marie

Nach so viel Bewegung ging es weiter ins Café Goldpech – Theater Marie, geführt von unserer Regisseurin Jula.

Café Marie

Ein Selfie mit ihr durfte natürlich nicht fehlen.

Selfie mit Julia

Drinnen spielte Tobi am Klavier – der Sohn meiner besten Freundin Gabi. Ein wunderschönes, unerwartetes Wiedersehen.

Selfie mit Tobi

Zum Schluss ein Blick in Julas Theater – leer, still, fast ehrfürchtig.

Man kann sich kaum vorstellen, wie hier die Stimmung explodiert, wenn gespielt wird.

Theater

Das Café selbst – ein Ort mit Seele.

Café Marie

Fasching mit Mutti.

Lachen auf der Laßnitzhöhe.

Musik. Begegnungen. Wiedersehen.

Und dieses Wochenende zeigt einmal mehr:

Es sind nicht nur die großen Events.

Es sind die Menschen, mit denen man sie erlebt.

Und ja – am nächsten Freitag erzähle ich euch noch, was dieses Faschingswochenende sonst noch bereitgehalten hat.

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2 Kommentare zu “Zwischen Unternehmertum, Fasching und ganz viel Leben”

  1. Das war ein turbulentes Wochenende , mit viel Abwechslung und lustigen Momenten
    Ihr seid ein wunderschönes Paar und danke dass ihr mutti mitgenommen hattet 🥰👏

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