Manchmal denkt man, es sind nur ganz normale Tage.
Kein Flug.
Kein neues Land.
Keine großen Pläne.
Und trotzdem passiert so viel.
Diese Woche hat mit einem Telefonat begonnen.
Ein Gespräch, auf das ich mich schon lange gefreut habe.
Miles & More. Unsere Weltreise.
Und am Ende kam alles anders als gedacht.
Wir werden das Around-the-World-Ticket nicht über Miles & More buchen.
Und ganz ehrlich?
Es fühlt sich richtig an.
Weil es uns Freiheit gibt.
Unsere Route so zu gestalten, wie sie wirklich zu uns passt.
Unabhängig. Flexibel. Genau so, wie wir reisen wollen.
Manchmal merkt man erst im Nachhinein,
dass ein „Nein“ eigentlich ein viel besseres „Ja“ ist.
Am nächsten Tag dann ein ganz anderer Termin.
Bilanzbesprechung.
Und auch hier: alles im grünen Bereich.
Es läuft gut.
Und gleichzeitig wurden die nächsten Schritte besprochen.
Die Vorbereitung für die Firmenübergabe.
Der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt.
Vorletzte Bilanz.
Noch eine – und dann ist da plötzlich dieses Wort: Pension.
Und irgendwie fühlt sich auch das nicht weit weg an.
Zwischendurch sitzen wir beim Kaffee.
Mit Hannes. Freund und gleichzeitig unser Immobilienmakler.
Es geht um das Haus in Kärnten.
Und wir entscheiden uns für eine neue Strategie.
Ein neuer Weg.
Ein neuer Versuch.
Bis Juli schauen wir, ob er aufgeht.
Und auch das gehört dazu:
nicht immer alles sofort wissen – aber trotzdem weitergehen.
Und dann wird es leicht.
Wir sind gerade unterwegs zur Abschlussfeier vom Faschingsverein.
Ein Abend, an dem es nicht um Pläne geht.
Nicht um Entscheidungen.
Sondern einfach ums Leben.
Lachen.
Leute treffen.
Den Moment genießen.
Und irgendwo dazwischen merkt man:
Es sind keine großen Reisen.
Keine spektakulären Orte.
Und trotzdem bewegt sich gerade so viel.
Weil sich das Leben verändert.
Weil Dinge in Bewegung kommen.
Weil aus Gedanken langsam Realität wird.
Und vielleicht ist genau das das Schönste.
Dass nicht nur die Reisen besonders sind.
Sondern auch die Tage dazwischen.
Die Entscheidungen.
Die Gespräche.
Die kleinen Schritte.
Weil genau daraus etwas entsteht,
das man später vielleicht „sein Leben“ nennt.

