Wir wissen oft mehr, als wir glauben


Wenn mich Menschen fragen, warum ich viele Dinge einfach mache, fällt mir die Antwort oft schwer.

Denn meistens beginnt es bei mir nicht mit einem Plan.

Es beginnt mit einem Gefühl.

Ein Gefühl, das plötzlich da ist.

Dann kommt ein Gedanke.

Und wenn dieser Gedanke sich richtig anfühlt, kommt meistens ein Lächeln.

Nicht weil ich schon weiß, wie es funktionieren wird.

Sondern weil ich spüre, dass es zu mir passt.

Und dann folgt die Umsetzung.

So war es bei vielen Dingen in meinem Leben.

Bei Reisen.
Bei Entscheidungen.
Bei meiner Arbeit.
Bei Menschen.

Eigentlich immer.

Ich habe oft das Gefühl, dass wir Menschen viel mehr wissen, als wir glauben.

Nicht mit dem Verstand.

Sondern irgendwo tief in uns.


Als Babys besitzen wir wahrscheinlich eine unglaubliche Intuition.

Wir spüren sofort, was uns guttut und was nicht.

Wir denken nicht darüber nach.

Wir fühlen es.

Doch je älter wir werden, desto mehr lernen wir, auf andere zu hören.

Auf Meinungen.
Auf Erwartungen.
Auf Regeln.
Auf Ängste.

Und irgendwann hören wir dabei oft auf die einzige Stimme nicht mehr, die uns wirklich kennt:

Unsere eigene.


Ich glaube, dass Gedanken viel mächtiger sind, als viele Menschen glauben.

Denn jeder Gedanke beeinflusst unser Handeln.

Und jedes Handeln beeinflusst unser Leben.

Nicht umsonst gibt es das alte Sprichwort:

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Je älter ich werde, desto mehr glaube ich daran.


Natürlich kann man nicht alles herbeidenken.

Aber man kann entscheiden, worauf man seinen Fokus richtet.

Auf Probleme oder Lösungen.

Auf Angst oder Möglichkeiten.

Auf Zweifel oder Vertrauen.

Der Gedanke selbst verändert noch nichts.

Aber er bestimmt die Richtung.


Viele Menschen fragen mich, warum ich meistens positiv denke.

Die Antwort ist einfach:

Weil ich erlebt habe, dass daraus meistens auch positive Dinge entstehen.

Nicht immer.

Aber erstaunlich oft.

Und genauso habe ich gelernt, auf diese innere Stimme zu hören.

Auf dieses Gefühl.

Auf diese leise Ahnung.

Manchmal positiv.

Manchmal warnend.

Und erstaunlich oft lag sie richtig.


Vielleicht sollten wir alle wieder etwas öfter in uns hineinhören.

Etwas weniger auf den Lärm der Welt.

Und etwas mehr auf die Stimme in uns.

Denn oft wissen wir längst, was richtig für uns wäre.

Wir haben nur verlernt, darauf zu vertrauen.

Und vielleicht beginnt genau dort ein gutes Leben.

Mit einem Gedanken.

Der plötzlich auftaucht.

Mit einem Gefühl.

Mit einem Lächeln.

Und mit dem Mut, ihm zu folgen. ❤️

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2 Kommentare zu “Wir wissen oft mehr, als wir glauben”

  1. Liebe Irene! Danke für deine schönen und inspirierenden Worte und dafür, dass du uns daran teilhaben lässt. Deine Gedanken berühren.

    • Liebe Claudia,

      herzlichen Dank für deinen schönen Kommentar. Es freut mich sehr, dass dich meine Gedanken berührt haben. Manchmal brauchen wir nur eine kleine Erinnerung daran, dass vieles von dem, was wir suchen, bereits in uns steckt.

      Alles Liebe
      Irene ❤️

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