Kategorie: Reisetagebuch & Gedanken

  • Pelikane statt Proteste – unser Weg von Puno nach Paracas

    Pelikane statt Proteste – unser Weg von Puno nach Paracas

    Nach dem Frühstück machten wir uns noch einmal zu Fuß auf den Weg durch Puno. Die Sonne strahlte vom Himmel, und die Temperaturen waren angenehm – perfekt für einen letzten Spaziergang durch die Stadt. Gemütlich schlenderten wir die berühmte Jirón Lima entlang, die zentrale Fußgängerzone von Puno. Die liebevoll gestalteten Steinmosaike auf dem Boden, die…

  • Zwischen Machu Picchu und dem Titicacasee

    Zwischen Machu Picchu und dem Titicacasee

    Aguas Calientes. Alleine der Name klingt schon irgendwie besonders. Und genau so fühlte sich dieser Morgen auch an. Noch etwas verschlafen standen wir beim Frühstück über den Dächern der kleinen Stadt und blickten hinaus auf die beeindruckenden Berge rund um uns.  Zwischen den steilen Felswänden lagen unzählige Häuser mit ihren typischen Blechdächern dicht aneinandergeschmiegt. Unten…

  • Manchmal schließt sich eine Tür nicht gegen uns. Sondern für uns.

    Manchmal schließt sich eine Tür nicht gegen uns. Sondern für uns.

    Es gibt Momente im Leben, die sich zuerst wie eine Enttäuschung anfühlen. Man hat Pläne.Freut sich.Malt sich Dinge aus.Und plötzlich funktioniert genau das nicht mehr. Eine Tür schließt sich. Und meistens reagieren wir darauf zuerst mit Widerstand. Warum jetzt?Warum so?Warum genau dann, wenn man sich doch so darauf gefreut hat? Ich glaube, wir Menschen verbringen…

  • Zwischen Bergen und Bauchgefühl

    Zwischen Bergen und Bauchgefühl

    Cusco war anders als erwartet 5:30 Uhr morgens am Flughafen von Lima. Noch schnell ein Foto, halb verschlafen und gleichzeitig voller Vorfreude. Rucksack auf den Schultern, Boardingkarte in der Hand und dieses typische Reisegefühl, das wahrscheinlich jeder kennt, der gerne unterwegs ist:Heute beginnt etwas Besonderes. Der Flug nach Cusco stand schon lange auf unserer Wunschliste.…

  • Zwischen Katzen, Chaos und ganz viel Lima

    Zwischen Katzen, Chaos und ganz viel Lima

    Unser erster richtiger Tag in Lima begann überraschend entspannt.Nach einem wirklich guten Frühstück in Miraflores – was nach einem langen Flug fast schon verdächtig wirkte – machten wir uns zu Fuß auf den Weg Richtung Kennedy Park. Und plötzlich waren sie überall. Katzen.Viele Katzen.Sehr viele Katzen. Nicht zwei oder drei gemütliche Parkbewohner. Nein. Ganze Katzenfamilien…

  • Zwischen Nachtflug und Neuanfang

    Zwischen Nachtflug und Neuanfang

    Heute hat unser Peru- und Bolivien-Abenteuer endlich wirklich begonnen. Und irgendwie fühlen sich solche Reisetage immer ganz besonders an. Nicht mehr richtig Alltag.Aber auch noch nicht wirklich angekommen. Eher so ein Dazwischen. Bereits um 06:45 Uhr sind wir von zu Hause losgegangen. Mit unseren Rucksäcken.Mit Reisepässen.Mit Vorfreude. Und ehrlich? Früher war es für mich schon…

  • Was ist Lebensenergie eigentlich?

    Was ist Lebensenergie eigentlich?

    Menschen fragen mich oft: „Woher nimmst du eigentlich diese Energie?“ Und ehrlich? Ich glaube nicht, dass Lebensenergie nur etwas mit dem Körper zu tun hat. Ich kenne Menschen, die körperlich gesund sind — und trotzdem wirken sie müde vom Leben. Und ich kenne andere, die vielleicht gesundheitliche Probleme haben, älter sind oder nicht mehr alles…

  • Zwischen Motorengeräuschen, Jollykarten und Eurovision

    Zwischen Motorengeräuschen, Jollykarten und Eurovision

    Samstag am Wörthersee. Schon bei der Anfahrt merkt man sofort:Hier liegt etwas in der Luft. Motorengeräusche. Menschen am Straßenrand. Polierte Autos, die glänzen wie Schmuckstücke. Gruppen von Jugendlichen mit Campingstühlen. Familien. Fotografen. PS-Begeisterte, die jedes Detail kennen und mit leuchtenden Augen über Felgen, Motoren und Sound diskutieren. Das ehemalige GTI-Treffen lebt wieder. Vielleicht unter anderem…

  • Ein ganz normaler Feiertag. Und irgendwie doch nicht.

    Ein ganz normaler Feiertag. Und irgendwie doch nicht.

    Nicht jeder schöne Tag muss irgendwo auf der Welt stattfinden. Heute war Feiertag. Kein Flughafen. Keine Koffer. Kein Reiseplan am Küchentisch. Sondern einfach ein Tag zu Hause. Und trotzdem war es einer dieser Tage, die sich am Abend richtig gut anfühlen. Eigentlich wollte ich schon vorige Woche unser Carportdach reinigen. Letztes Jahr haben Charly und…

  • Warum Vorfreude manchmal schon ein Teil der Reise ist

    Warum Vorfreude manchmal schon ein Teil der Reise ist

    Wenn ich eine Reise plane, beginnt das für mich nicht mit dem Buchen. Sondern viel früher. Mit einer Frage. Welche Destination zieht mich gerade eigentlich an? Und dann beginnt dieses langsame Eintauchen. Ich schaue mir an:Wann ist die beste Reisezeit?Gibt es Hurrikans?Regenzeiten?Extreme Höhenlagen?Was muss man beachten? Und plötzlich sitzt man mitten drinnen. Noch daheim am…

  • Ein Wochenende voller kleiner Momente

    Ein Wochenende voller kleiner Momente

    Manchmal sind es gar nicht die großen Reisen, die lange bleiben. Sondern diese Wochenenden dazwischen. Mit Menschen, die man mag.Mit Gesprächen, die leicht sind.Mit Orten, die sich ein bisschen nach Zuhause anfühlen. Und genau so hat sich dieses Wochenende angefühlt. Am Donnerstagabend begann alles im Kellertheater Gleisdorf. „Spiegel der Eitelkeiten“ — ein poetisch-satirisches Musiktheaterstück, bei…

  • Zurück nach Armenien – zwischen Grenze, Wäldern und Stille

    Zurück nach Armenien – zwischen Grenze, Wäldern und Stille

    So schreiben wir den letzten Teil unserer Armenien–Georgien Rundreise. Und irgendwie spürt man es schon am Morgen.Ein kleines Ende liegt in der Luft. Heute wurden wir pünktlich in Tiflis abgeholt.Noch ist alles ruhig.Noch ist alles vertraut. Und dann – 1,5 Stunden später – die Grenze. Ein Ort, an dem die Zeit plötzlich anders funktioniert. Wir…

  • Ich wollte helfen. Und plötzlich war nichts mehr einfach.

    Ich wollte helfen. Und plötzlich war nichts mehr einfach.

    Kinderheim in Kathmandu, Nepal – ein Moment des Gebens, der mich bis heute begleitet. Ich habe mir früher oft gedacht, dass Helfen ganz einfach ist. Wenn man etwas hat, das man teilen kann –dann tut man es einfach. Ohne viel nachzudenken. Bis ich einmal in Kenia war. Wir waren mit einem Minibus unterwegs.Staubige Straßen, Hitze,…

  • Von Armenien nach Georgien – ein neuer Abschnitt beginnt

    Von Armenien nach Georgien – ein neuer Abschnitt beginnt

    Der Tag beginnt früh.Noch ein letzter Blick aus dem Hotelfenster – und irgendwie spürt man schon, dass heute ein Übergang ist. Wir verlassen Armenien. Die Fahrt führt uns immer höher hinauf, bis wir schließlich auf rund 2000 Meter die Grenze erreichen.Und dann wird es plötzlich ganz anders als gewohnt. Kein einfaches Durchfahren.Kein Sitzenbleiben im Bus.…

  • Armenien beginnt leise – und genau darin liegt seine Stärke

    Armenien beginnt leise – und genau darin liegt seine Stärke

    Es gibt Reisen, die beginnen laut.Mit Vorfreude, mit Erwartungen, mit diesem Gefühl, dass gleich etwas Großes passiert. Und dann gibt es Reisen wie diese. Der Flughafen in Wien.Ein letzter Blick zurück.Und dieser eine Satz, der plötzlich real wird:„Wir starten unsere Reise.“ Über den Wolken wird alles ruhiger.Die Gedanken langsamer.Und irgendwo zwischen Himmel und Erde beginnt…

  • Am Ende bleiben nicht die Orte – sondern die Menschen

    Am Ende bleiben nicht die Orte – sondern die Menschen

    Es sind nie nur die Reisen Wenn ich an meine Reisen zurückdenke, dann sind es selten nur die Orte. Nicht nur die Landschaften.Nicht nur die Sonnenaufgänge.Nicht nur die Momente, die man fotografieren kann. Es sind die Menschen. Und irgendwann habe ich gemerkt:Das gilt nicht nur fürs Reisen. Auch im Leben sind es die Menschen Es…

  • Zwischen Blütenmeer, Fahrradmomenten und einem Wochenende, das einfach gut getan hat

    Zwischen Blütenmeer, Fahrradmomenten und einem Wochenende, das einfach gut getan hat

    Manchmal sind es die kleinen Dinge Manchmal sind es nicht die großen Reisen, die ein Wochenende besonders machen. Sondern die kleinen Momente dazwischen. Ein Abend voller Begegnungen Der Freitag begann mit einem Treffen, das sich fast ein bisschen wie ein Wiedersehen angefühlt hat. Wir waren im Gold & Pechtheater eingeladen – bei Jula, die unsere…

  • Ein Wochenende, das sich nicht wie Alltag anfühlt

    Ein Wochenende, das sich nicht wie Alltag anfühlt

    Manchmal denkt man, es sind nur ganz normale Tage. Kein Flug.Kein neues Land.Keine großen Pläne. Und trotzdem passiert so viel. Diese Woche hat mit einem Telefonat begonnen. Ein Gespräch, auf das ich mich schon lange gefreut habe.Miles & More. Unsere Weltreise. Und am Ende kam alles anders als gedacht. Wir werden das Around-the-World-Ticket nicht über…

  • Warum wir unserem Instinkt viel zu selten vertrauen

    Warum wir unserem Instinkt viel zu selten vertrauen

    Kennst du dieses Gefühl, wenn irgendetwas nicht ganz passt – auch wenn es eigentlich passen sollte? Kein klarer Gedanke. Keine logische Erklärung. Nur dieses leise Gefühl. Dieses Wissen, das einfach da ist Manchmal wissen wir Dinge, bevor wir sie erklären können. Der Körper reagiert. Ein kurzer Moment von Unruhe. Oder im Gegenteil – eine plötzliche…

  • Vom kleinen Venedig ins große – ein Tag auf zwei Rädern

    Vom kleinen Venedig ins große – ein Tag auf zwei Rädern

    Der Morgen begann ruhig. Die Sonne stand schon angenehm warm am Himmel, und wir saßen draußen am Campingplatz, beim Frühstück, irgendwo zwischen Ankommen und diesem Gefühl, dass der Tag noch alles offen lässt. Es war einer dieser Momente, in denen man einfach sitzen bleibt.Nicht, weil man muss – sondern weil es sich richtig anfühlt. Durch…

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